Hallo zusammen,
ich plane gerade die Kellerdecke nachträglich zu dämmen und würde das gerne noch vor dem Herbst fertig haben. Der Keller ist unbeheizt, darüber liegt unser Wohnzimmer – der Boden wird im Winter immer eiskalt, das nervt seit Jahren.
Meine Frage: Ich habe mir 16cm EPS-Platten (Styropor) rausgesucht, wollte die einfach direkt an die Betondecke kleben. Jetzt bin ich aber unsicher geworden, weil die Decke nicht 100% plan ist. Da sind schon ein paar Unebenheiten, ich schätze mal 1-2cm Unterschied hier und da, vielleicht auch stellenweise mehr.
Brauche ich dann zwingend eine Holzlattung als Unterkonstruktion, um das auszugleichen? Oder kann ich die Platten auch einfach mit Klebemörtel ankleben und die Unebenheiten damit ausgleichen? Ich frage mich auch, ob das statisch überhaupt hält, also ob Kleben bei dem Gewicht von 16cm Platten reicht oder ob ich die zusätzlich verdübeln muss.
Außerdem: Hat jemand Erfahrung, ob Verarbeitungskleber besser ist als die Punkt-Wulst-Methode bei der Decke? Ich bin kein Profi, habe aber schon einiges selbst gemacht.
Freue mich über jeden Hinweis!
Werner
Verdübeln nicht vergessen, das ist entscheidend. Ohne Dübel würde ich das bei 16cm an der Decke nicht riskieren.
Also ich hab mich da vor einiger Zeit auch durchgewühlt, weil ich ähnliche Überlegungen hatte. Bei 1-2cm Unebenheit kommst du mit der Punkt-Wulst-Methode eigentlich ganz gut hin – da trägst du den Kleber großflächig auf und kannst die Platten ein bisschen andrücken und ausrichten. Eine Lattung brauchst du dafür nicht zwingend.
Aber: Bei 16cm Dicke würde ich die Platten auf keinen Fall nur kleben. Das Gewicht ist nicht ohne und an der Decke hast du keine Hilfe von der Schwerkraft – die zieht da eher dagegen. Zusätzlich verdübeln ist Pflicht, mindestens 4-6 Teller-Dübel pro Platte, je nach Größe. Gibt spezielle Tellerdübel für Dämmplatten an Beton, die halten ordentlich.
Verarbeitungskleber (also Vollflächig) wäre schön, ist bei Unebenheiten aber schwieriger umzusetzen und verbraucht erheblich mehr Material. Punkt-Wulst ist für Decken der gängige Weg. Achte nur darauf, dass die Klebeabdeckung mindestens 40% der Plattenoberfläche erreicht, sonst wird's irgendwann ein Problem.
Wenn du den Sommer noch nutzen willst – Klebemörtel trocknet bei Wärme schneller, das ist im Juni angenehm zum Arbeiten.
Kleben plus Dübeln ist wie LaubRechen schreibt der richtige Ansatz – da stimme ich zu. Kurze Ergänzung zum Thema Unebenheiten: Wenn du einzelne Stellen hast, die mehr als 2cm abweichen, würde ich die vorher mit Ausgleichsmasse grob angleichen. Sonst riskierst du Hohlräume hinter den Platten, die langfristig die Klebeverbindung schwächen können. Ich hab das beim Trittschall auch schon gesehen, wie wichtig ein guter Untergrund ist – da ist Untergrundbeschaffenheit immer ein Thema. Gilt hier genauso. Bei Beton einfach vorher abstauben und ggf. grundieren, damit der Kleber richtig haftet.
Also ich hab mich da vor einiger Zeit auch durchgewühlt, weil ich ähnliche Überlegungen hatte. Bei 1-2cm Unebenheit kommst du mit der Punkt-Wulst-Methode eigentlich ganz gut hin – da trägst du den Kleber großflächig auf und kannst die Platten ein bisschen andrücken und ausrichten. Eine Lattung brauchst du dafür nicht zwingend.
Aber: Bei 16cm Dicke würde ich die Platten auf keinen Fall nur kleben. Das Gewicht ist nicht ohne und an der Decke hast du keine Hilfe von der Schwerkraft – die zieht da eher dagegen. Zusätzlich verdübeln ist Pflicht, mindestens 4-6 Teller-Dübel pro Platte, je nach Größe. Gibt spezielle Tellerdübel für Dämmplatten an Beton, die halten ordentlich.
Verarbeitungskleber (also Vollflächig) wäre schön, ist bei Unebenheiten aber schwieriger umzusetzen und verbraucht erheblich mehr Material. Punkt-Wulst ist für Decken der gängige Weg. Achte nur darauf, dass die Klebeabdeckung mindestens 40% der Plattenoberfläche erreicht, sonst wird's irgendwann ein Problem.
Wenn du den Sommer noch nutzen willst – Klebemörtel trocknet bei Wärme schneller, das ist im Juni angenehm zum Arbeiten.