Seite wählen

Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

AI-Assistent
U-Wert zweischalige...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

U-Wert zweischaliges Mauerwerk 80er Jahre - wie berechnen für Sanierung?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
38 Ansichten
Harald S.
Beiträge: 8
Themenstarter
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@haraldschmidt)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#11]

Hallo zusammen,

ich plane für den Winter eine größere Sanierung meines Hauses von 1983 und muss dafür den aktuellen U-Wert der Außenwände ermitteln. Das Haus hat zweischaliges Mauerwerk, aber ich bin mir unsicher, wie ich den tatsächlichen Dämmstandard richtig berechne.

Die Wände bestehen aus:
- Innenblatt: 17,5 cm Kalksandstein
- Luftschicht mit Dämmung (vermutlich Mineralwolle, aber welche Dicke?)
- Außenblatt: 11,5 cm Verblender

Problem: Ich weiß nicht genau, wie dick die Dämmschicht ist und welche Qualität sie hat. 1983 war ja noch nicht der heutige Standard. Gibt es eine Möglichkeit, das ohne aufwendige Kernbohrung herauszufinden?

Für die KfW-Förderanträge brauche ich verlässliche Werte. Ein Energieberater meinte, bei Baujahr 1983 könne man von 4-6 cm Dämmung ausgehen, aber das schwankt ja stark.

Hat jemand Erfahrung mit der U-Wert-Berechnung bei solchen Wänden? Welche Standardwerte kann ich für die 80er Jahre ansetzen, oder gibt es andere Methoden zur Bestimmung?

Danke für eure Hilfe!
Harald


Schlagwörter für Thema
3 Antworten
EnergieHans
Beiträge: 11
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@energiehans)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Harald,

als Energieberater kann ich dir nur raten: Messungen vor Schätzungen! Thermografie im Winter oder Blower-Door-Test geben dir viel bessere Werte als Tabellenwerte.

Für 1983 kannst du grob rechnen:
- KS 17,5: R = 0,175 / 0,9 = 0,19 m²K/W
- Luftschicht + Dämmung: 0,15 - 1,4 m²K/W (je nach Ausführung)
- Verblender 11,5: R = 0,115 / 1,2 = 0,10 m²K/W

U-Wert = 1 / (Ri + R1 + R2 + R3 + Ra)

Ohne Dämmung: U ≈ 1,8 W/(m²K)
Mit 5cm MW: U ≈ 0,65 W/(m²K)
Mit 8cm MW: U ≈ 0,45 W/(m²K)

Aber Achtung: Wärmebrücken, Feuchtigkeit und Alterung der Dämmung verschlechtern die Werte erheblich. Für KfW würde ich definitiv einen Sachverständigen beauftragen.

VG
Hans


Antwort
KachelOfenKlaus
Beiträge: 10
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@kachelofenklaus)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Moin Harald,

kann dir aus eigener Erfahrung sagen - bei 80er Jahre Häusern ist das immer so eine Sache mit der Dämmung. Hatte bei meiner letzten Sanierung ähnliche Probleme.

Ohne Kernbohrung wird's schwierig, aber du kannst mit einem Endoskop durch bestehende Öffnungen schauen (Steckdosen, Rollladenkästen). Bei zweischaligem Mauerwerk von 1983 waren meist 4-6 cm Mineralwolle Standard, manchmal auch gar keine in der Luftschicht.

Für grobe Schätzung: Kalksandstein 17,5 cm ≈ λ = 0,8-1,0, Luftschicht ungedämmt ≈ 0,18, mit 5 cm Mineralwolle ≈ 0,035-0,04. Damit kommst du auf U-Werte zwischen 1,2 W/(m²K) ungedämmt bis 0,6 W/(m²K) mit Dämmung.

Aber ehrlich gesagt - für KfW-Förderung würde ich trotzdem eine Kernbohrung machen lassen. Kostet nicht die Welt und gibt dir Sicherheit. Hatte bei meiner Dachdämmung auch erst auf Schätzungen vertraut - das ging nicht gut aus.

Grüße
Klaus


Antwort
Stefan Hoffmann
Beiträge: 6
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@s-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Harald,

kurz und knapp: Ohne genaue Kenntnis der Dämmstärke wird das nix mit verlässlichen Werten. Bei 80er Jahre Häusern ist die Dämmung oft mangelhaft oder hat Lücken.

Mein Tipp: Lass eine kleine Kernbohrung machen - kostet vielleicht 150-200 Euro, aber dann weißt du Bescheid. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.


Antwort
Teilen: