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Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

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Blower-Door-Test zeigt 4,2 h⁻¹: Welche Leckagen kann ich selbst finden?

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Doris S.
Beiträge: 7
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(@dorissommer)
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Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#6]

Hallo zusammen,

unser Neubau ist seit März fertig und wir haben letzte Woche den Blower-Door-Test machen lassen. Das Ergebnis war ernüchternd: 4,2 h⁻¹ bei n50. Der Richtwert für Neubauten liegt ja bei 3,0 oder sogar darunter für KfW-Häuser.

Der Prüfer meinte, das sei "noch im Rahmen", aber für die Energiekosten im nächsten Winter wär's schon besser, wenn wir das verbessern könnten. Er hat auch gesagt, typische Problemstellen seien Fensteranschlüsse, Durchführungen und Anschlüsse zwischen verschiedenen Bauteilen.

Nun meine Frage: Welche Leckagen kann ich als Laie überhaupt selbst aufspüren und abdichten? Ich hab schon mal was von Nebelmaschinen gehört, aber das ist wohl eher was für Profis. Gibt's einfachere Methoden? Und vor allem: Was kann ich gefahrlos selbst machen, ohne dass ich später Ärger mit Gewährleistung oder so bekomme?

Wir wollen das jetzt im Sommer angehen, bevor die nächste Heizperiode kommt. Hat jemand von euch schon mal selbst nach Leckagen gesucht?

Danke schon mal!
Doris


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5 Antworten
Markus Hoffmann
Beiträge: 4
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(@markus02)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ehrlich gesagt würde ich bei einem Neubau erstmal die Gewährleistung prüfen. 4,2 h⁻¹ ist zwar nicht katastrophal, aber bei einem neuen Haus sollte das eigentlich besser sein.

Bevor du selbst anfängst zu basteln, würd ich den Bauträger oder die ausführenden Firmen kontaktieren. Möglicherweise müssen die das auf ihre Kosten nachbessern.

Wenn du trotzdem selbst aktiv werden willst: Ich hab gute Erfahrungen mit einem einfachen Manometer gemacht. Damit kannst du den Druckunterschied messen und gezielt nach den größten Leckagen suchen.


Antwort
EigenheimEva
Beiträge: 6
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(@eigenheimeva)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Doris,

Markus hat einen wichtigen Punkt gemacht - erst mal die Gewährleistung prüfen!

Falls du trotzdem selbst schauen willst: Bei mir war's damals die Garage. Der Übergang vom Haus zur Garage war nicht richtig abgedichtet. Und die Haustür - da war das Dichtband nicht richtig verlegt.

Einfacher Test für Türen: Klemm ein Blatt Papier zwischen Tür und Rahmen und zieh daran. Wenn's sich leicht rausziehen lässt, ist da Luft.

So Sachen wie bei meiner Terrasse damals kommen bei der Luftdichtheit zum Glück nicht vor - aber trotzdem: lieber einmal zu viel prüfen als zu wenig.


Antwort
Helmut K.
Beiträge: 10
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(@gartenpfleger68)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Doris,

4,2 ist wirklich nicht dramatisch, aber Verbesserung schadet nie. Ich hab vor ein paar Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht - nicht beim Neubau, aber bei der Sanierung.

Einfachste Methode: An einem windigen Tag alle Fenster und Türen schließen und mit der Hand oder einem Teelicht (vorsichtig!) an verdächtigen Stellen prüfen. Besonders:
- Fensterrahmen rundum
- Rollladenkästen
- Steckdosen an Außenwänden
- Kabeleinführungen

Für größere Undichtigkeiten reicht oft schon ein Räucherstäbchen. Den Rauch siehst du dann wegziehen.

Selbst machen kannst du eigentlich alles mit Acryl oder speziellem Dichtband - solange du nicht an der Bausubstanz rumschraubst. Bei Fenstern würd ich aber vorsichtig sein wegen der Gewährleistung.


Antwort
Matthias Kellner
Beiträge: 4
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(@technikfan42)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei meinem Neubau hatte ich ähnliche Werte. Das Problem war hauptsächlich die Kellerdecke - da waren die Rohrdurchführungen nicht richtig abgedichtet.

Falls du Zugang zum Keller hast, schau dir mal alle Durchbrüche von unten an. Heizungsrohre, Wasserrohre, Stromleitungen. Da kannst du mit PU-Schaum oder Brandschutzschaum (je nach Durchführung) selbst nacharbeiten.

Bei den Fenstern wär ich vorsichtig - da kann man schnell mehr kaputt machen als verbessern. Aber Steckdosen und Lichtschalter an Außenwänden sind oft echte Problemstellen.


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