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Altes WDVS: Schäden nach Jahrzehnten – was macht der Fachmann wirklich?

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ZiegelZimmer
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(@ziegelzimmer)
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Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das kenne ich – ich hab mir damals für sowas extra einen Wartungsplan für das Haus erstellt, gerade um solche Zeitbomben frühzeitig zu erkennen. Beim WDVS ist das tatsächlich knifflig.

Die Feuchtigkeit in den Platten lässt sich mit einem Feuchtemessgerät prüfen, das durch den Putz pieken kann – manche Gutachter machen das zerstörungsfrei mit Infrarotkameras, besonders im Frühjahr wenn die Temperaturunterschiede gut sind. Im Sommer ist das übrigens schwieriger weil die Oberflächen alle ähnlich warm sind, also wenn du das angehen willst würde ich nicht ewig warten bis nach dem Urlaub.

Zur Kostenfrage: Ich hab 2024 für eine ähnliche Fläche (190 qm) Angebote eingeholt. Komplettaustausch inklusive Gerüst, Entsorgung und neuem 16cm EPS-System lag zwischen 28.000 und 42.000 Euro – riesige Spanne je nach Region und Betrieb. Nur Reprofilierung und Neuanstrich war bei 6.000 bis 9.000, aber das löst das Grundproblem natürlich nicht wenn die Platten wirklich nass sind.

Den zweiten Handwerker würde ich nochmal fragen ob er eine Feuchtemessung anbietet bevor er ein Angebot macht. Wenn er das nicht kann, lieber einen Energieberater hinzuziehen.


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