Hallo zusammen,
ich bin etwas verwirrt und hoffe, ihr könnt mir helfen. Mein Haus steht seit 1975 in Familienbesitz, wir haben es immer ohne Kredit genutzt. Jetzt möchte ich einige Sanierungen machen und überlege, ob ich mir einen Kredit nehme – nicht weil ich muss, sondern weil die Zinsen vielleicht günstig sind für Sanierungsarbeiten.
Ich habe mich bei zwei Banken informiert und beide sagen mir, dass ich eine Wohngebäudeversicherung brauchte, wenn ich einen Kredit aufnehme. Das verstehe ich noch, die wollen ihre Sicherheiten. Aber dann werden die Anforderungen an die Versicherung ganz spezifisch: Neuwert, bestimmte Deckungssummen, Elementarschäden müssen mit dabei sein. Das ist teurer als meine jetzige Police.
Frage: Brauche ich diese umfangreiche Versicherung wirklich zwingend, wenn ich nur einen kleineren Kredit für die Sanierung aufnehme? Oder kann ich mit meiner aktuellen, günstigeren Versicherung verhandeln? Und: Lohnt sich der Kredit dann überhaupt noch, wenn die Versicherung so viel teurer wird?
Ich bin 69 und möchte das alles noch rechtzeitig klären, bevor ich unterschreibe.
Danke für eure Erfahrungen!