Hallo zusammen, ich bin Tim und hab vor 3 Monaten mein erstes Haus gekauft. Jetzt stellt sich mir eine Frage, die mir bei der Planung nicht so bewusst war:
Mein Makler hat mir 6% Provision gekostet, plus Grunderwerbsteuer und Notargebühren – insgesamt sind das knapp 45.000€ Nebenkosten geworden. Das Problem: Ich hab nur etwa 18% Eigenkapital eingebracht, den Rest finanziert. Jetzt lese ich überall, dass man die Nebenkosten lieber nicht mitfinanzieren sollte, aber wie soll das gehen?
Meine Bank hat mir für die Nebenkosten einen separaten Kleinkredit angeboten mit schlechteren Konditionen als der Hauptkredit. Das ärgert mich. Manche sagen, ich hätte einfach warten sollen, bis ich mehr EK hatte. Andere meinen, Makler komplett sparen und privat suchen.
Wie habt ihr das gelöst? Kann man die Nebenkosten überhaupt sinnvoll finanzieren, wenn man unter 20% EK hat? Oder sollte ich versuchen, den Kleinkredit schnell zu tilgen?
Freue mich auf eure Tipps – bin noch relativ neu in dem Thema.
Das ist eine schwierige Situation, aber nicht hoffnungslos. Viele Kreditinstitute sind bei unter 20% EK tatsächlich vorsichtiger – das ist normal. Bei deinem Kleinkredit würde ich die Konditionen genau mit 2-3 anderen Banken vergleichen, bevor du dich ärgern musst. Manche Sparkassen oder Regionalbanken bieten bessere Konditionen als größere Institute. Die Sondertilgungsoption ist wichtig – nutze sie, wenn es die Finanzen erlauben. Langfristig ist es klüger, zwei separate Kredite mit unterschiedlichen Bedingungen zu haben als alles hochzufahren.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit dem Vergleichstool. Man kann sehr schnell mehrere Angebote nebeneinander sehen und die Preise sind echt konkurrenzfähig. Hat mir viel Zeit bei der Recherche gespart und die Beratung war auch hilfreich. Kann ich nur weiterempfehlen wenn man noch unsicher ist. check24