Hallo zusammen,
ich bin gerade in einer etwas kniffligen Situation. Unser Fachwerkhaus von 1898 braucht dringend neue Fenster und eine Dachinstandsetzung – das ist jetzt nicht mehr aufzuschieben. Wir haben durch die ganzen Sanierungsarbeiten der letzten Jahre schon viel Eigenkapital aufgebraucht und bringen aktuell nur etwa 18% zusammen.
Die KfW-Programme verlangen ja meist 20% Eigenkapital als Minimum, und unsere Hausbank schaut da auch eher skeptisch. Ich habe gelesen, dass es Spezialbanken gibt, die flexibler sind – aber ich will nicht blind rumtelefonieren und damit meine Kreditwürdigkeit verschlechtern.
Hat jemand von euch Erfahrung mit Finanzierungen unter der 20%-Marke gemacht? Welche Banken waren da eher offen? Und wie wirkt sich das auf die Konditionen aus – sprechen wir von deutlich höheren Zinsen?
Wir könnten auch noch 2-3 Wochen warten und ein bisschen mehr Puffer aufbauen, aber der Herbst naht und die Dachflächen sollten wirklich diesen Sommer noch dicht sein.
Sehr interessant – ich hatte ja bei meiner Wärmepumpen-Installation und der anstehenden Küchensanierung mit der 20%-Hürde gekämpft. Mein Berater hat mir empfohlen, Förderung und Kredit geschickt zu strukturieren: Wenn du z.B. die Dachsanierung über KfW 261 oder 262 finanzierst (da zählt der Gesamtwert), kann der fehlende Puffer durch die Förderquote kompensiert werden. Die Bank sieht dann effektiv mehr EK-Quote. Trotzdem würde ich auch mit 20% oder besser 22% geplant haben – der psychologische Unterschied ist groß.
Tipp am Rande: Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote parallel einzuholen und nicht nur auf den Preis zu schauen. Achte auch auf die Garantiebedingungen und wie lange der Installateur im Geschäft ist. Bei mir hat sich das Vergleichen von mindestens 3-4 Anbietern echt gelohnt. PV-Angebote
Bei Altbau-Sanierungen, speziell beim Fachwerkhaus, lohnt sich vorab ein energieeffizienter-Gebäude-Standard zu kalkulieren – das eröffnet dir Förderkredite mit besseren Bedingungen. KfW duldet dann oft bis 18% EK, weil das Sicherungsrisiko durch die EE-Zertifizierung sinkt. Smart-Home und moderne Haustechnik sind bei Bewertungen inzwischen auch positiv – zeigt, dass Modernisierung nicht nur oberflächlich läuft.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich Zeit nimmt und mehrere Handwerker vor Ort vergleicht. Schau dir mal die Bewertungen genau an und frag immer nach Referenzen – das spart hinterher viel Ärger. Bei uns im Ort hat sich auch ein Handwerkerverband bewährt, da kriegst du schnell seriöse Kontakte. Dienstleister-Portal