Hallo zusammen, ich bin gerade beim Kauf unseres 1910er Hauses angekommen und sitze jetzt vor einem Problem, das ich ehrlich gesagt unterschätzt habe. Die Grunderwerbsteuer für unser Bundesland beträgt knapp 6 % und schlägt mit etwa 18.000€ zu Buche. Dazu kommen noch die Maklergebühren und Notarkosten – insgesamt landen wir bei fast 30.000€ Nebenkosten.
Meine Bank hat mir nur für den reinen Kaufpreis eine Finanzierung zugesagt. Die Grunderwerbsteuer können sie nicht mit ins Darlehen packen. Jetzt frag ich mich: Wie finanzieren das andere hin? Gibt es spezielle Darlehen dafür? Oder müsste ich einen separaten Kredit aufnehmen und damit meine Kreditwürdigkeit ruinieren?
Ich möchte das Haus liebevoll sanieren, habe mir da auch schon viel überlegt. Aber wenn ich am Anfang schon so tief in den Schulden stecke, wird die Sanierung noch schwieriger. Hat jemand von euch Erfahrung damit gemacht oder einen praktischen Rat?
Kurze Antwort: Ja, macht andere auch. Separate Finanzierung für Nebenkosten ist Standard.