Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Badezimmer umzubauen und möchte wissen, ob ich da eine BAFA-Förderung bekommen kann. Es geht vor allem um die Erneuerung der alten Heizung im Bad – die ist wirklich in die Jahre gekommen – und ich denke über eine neue, effizientere Lösung nach.
Ich habe gelesen, dass es da verschiedene Programme gibt, aber ehrlich gesagt bin ich von all den Anträgen und Voraussetzungen etwas überfordert. Als Rentner möchte ich das ganze Prozedere gerne verstehen, bevor ich mich da reinkniet.
Wie läuft das ab? Muss ich den Antrag vor oder nach Baubeginn stellen? Und welche Unterlagen brauche ich? Gibt es da auch Einschränkungen bei der Handwerkerwahl? Ich arbeite gerne mit lokalen Handwerkern zusammen, die ich kenne und denen ich vertraue.
Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
Grüße,
Herbert
Hallo Herbert S.,
gute Frage! Bei der BAFA ist wichtig: Der Antrag muss VOR Baubeginn gestellt werden, sonst kannst du knicken. Das hab ich bei meiner Dachsanierung auch gelernt – ist ärgerlich, aber so sind die Regeln.
Zur Heizung: Die BAFA fördert vor allem den Austausch gegen effizientere Systeme wie Wärmepumpen oder Biomasse-Anlagen. Normale Gas- oder Ölheizungen gibt's da leider nicht mehr.
Unterlagen brauchst du vor allem ein Angebot vom Handwerker, Energieberaterbericht (kostet bisschen, wird aber auch gefördert) und deine Grunddaten. Die gute Nachricht: Du bist bei der Handwerkerwahl relativ flexibel, solange der Betrieb ordentlich anerkannt ist. Mit deinen lokalen Handwerkern sollte das kein Problem sein – frag die einfach, ob sie schon mit BAFA gearbeitet haben.
Der ganze Prozess dauert aber ein paar Wochen, also nicht zu ungeduldig werden.
Viel Erfolg dabei!
Michael B.