Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, ein Haus zu suchen und stoße überall auf die Grunderwerbsteuer – je nach Bundesland zwischen 3 und 6 Prozent. Das ist eine ordentliche Summe, die ich nicht einfach so aus der Tasche zahlen kann.
Meine Frage: Kann ich die Grunderwerbsteuer irgendwie über den Kredit mitfinanzieren, oder muss ich die separat sparen? Ich habe das EK für die Immobilie selbst zusammen, aber diese zusätzliche Steuer ist einfach nicht eingeplant gewesen.
Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie Banken das handhaben? Zählt das zu den Nebenkosten, die mit ins Darlehen können? Oder sind das wirklich Kosten, die ich vorher haben muss?
Danke schon mal für eure Tipps!
Hallo Thomas M.,
da kann ich dir leider nicht so viel aus eigener Erfahrung berichten, weil mein Hauskauf schon ne ganze Weile her ist. Aber soweit ich weiß, lässt sich die Grunderwerbsteuer tatsächlich oft in die Finanzierung einbauen – zählt da zu den Nebenkosten wie Makler, Notar und sowas. Kommt aber wirklich auf deine Bank an.
Mein Tipp: Sprich direkt mit deinem Kreditberater und lass dir schriftlich geben, ob die Grunderwerbsteuer mitfinanziert werden kann. Manche Banken machen da Unterschiede beim Beleihungswert. Wichtig ist auch, dass du diese Kosten vorher transparent mit einkalkulierst – am Ende zahlst du ja Zinsen drauf.
Wenn deine Bank da nicht mitspielt, könnten vielleicht familiäre Unterstützung oder ein Kleinkredit ne Alternative sein. Aber versuch es erst mal beim Kreditgeber – oft ist mehr möglich, als man denkt.
Viel Erfolg beim Hauskauf!
Klaus H.