Ich sitze gerade mit den Unterlagen von 2021 vor mir und überlege, ob ich meinen laufenden Sanierungskredit (KfW, läuft noch bis Ende 2031, aktueller Zinssatz 1,95% - damals wirklich gut getroffen) vorzeitig ablösen soll, um die neuen BAFA-Kreditlinien zu nutzen, die seit Q1 2026 für Bestandssanierungen deutlich attraktiver geworden sind.
Der Hintergrund: Wir haben 2021 eine Außenwanddämmung finanziert und haben jetzt konkrete Pläne für einen Wärmepumpen-Tausch plus kontrollierte Wohnraumlüftung. Das Volumen liegt bei ca. 38.000 € netto nach Förderabzug. Die Bank sagt, ein zweiter geförderter Kredit ist möglich, aber die Kombination mit dem laufenden KfW-Darlehen kann zu Problemen bei der Besicherung führen.
Was ich nicht einschätzen kann: Lohnt sich eine Vorfälligkeitsentschädigung für den alten Kredit, wenn der neue BAFA-Effektivzins bei 2,8% liegt? Ich habe die Restschuld grob mit 14.200 € berechnet. Die VFE schätze ich nach der Aktiv-Passiv-Methode auf ca. 600-900 €.
Hat jemand sowas schon durchgerechnet oder sogar durchgezogen? Mir fehlt ehrlich gesagt der Vergleich mit realen Erfahrungswerten. Steuerliche Aspekte (Vermietungsanteil im EG) kommen noch obendrauf, aber das bespreche ich mit dem Steuerberater.
Danke schon mal.