Hallo zusammen, ich bin bei meinen Finanzierungsunterlagen über eine Frage gestolpert, bei der ich gerne eure Erfahrung hätte.
Ich habe noch etwa 180.000€ Restschuld auf meinem Darlehen, Zinssatz 3,2%, Laufzeit noch 18 Jahre. Jetzt überlege ich, ob ich die monatliche Tilgungsrate erhöhen soll oder ob Sondertilgungen sinnvoller sind – mein Darlehensvertrag erlaubt bis 10.000€ pro Jahr ohne Strafzinsen.
Mein Gedanke: Mit regelmäßig höherer Tilgung habe ich einen festen Plan und die Schuld sinkt konstant. Mit Sondertilgungen bin ich flexibler, falls es mal finanziell eng wird. Andererseits: Macht es Sinn, beides zu kombinieren?
Wie geht ihr da vor? Habt ihr euch für eine der Varianten bewusst entschieden und warum? Welche Fehler sollte man vermeiden?
Danke schonmal für die Tipps!
Guter Punkt von Wilhelm. Ich würde das aber anders sehen – eine moderaten Erhöhung der regulären Tilgung kombiniert mit flexiblen Sondertilgungen. So hast du beides: verlässliche Struktur und Flexibilität. Bei mir wars ähnlich, als ich die Elektriker-Rechnung nach der Sommerrenovierung geklärt habe – man braucht einen stabilen Plan, aber auch finanzielle Puffer. 3,2% Zinsen sind nicht dramatisch hoch, aber über 18 Jahre zahlt man noch ordentlich Zinsen. Wenn du monatlich 100€ mehr tilgen kannst UND die 10.000€ Sondertilgung fährst, bist du schneller raus und hast weniger Stress.