Hallo zusammen,
ich bin gerade echt am Zweifeln und hoffe auf ehrliche Meinungen hier. Wir haben Anfang Mai unsere alte Ölheizung (Baujahr 2001) rausgeschmissen und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen lassen. Haus ist von 1978, 140qm Wohnfläche, Dämmung ist so mittelprächtig – Kellerdecke und Dach haben wir schon gemacht, Fassade noch nicht.
Gesamtkosten: knapp 45.000€. Da ist alles drin – WP selbst, Pufferspeicher, neue Heizkörper in zwei Zimmern (der Rest läuft noch auf alten), Elektroinstallation und Erdarbeiten für die Außeneinheit. Förderung haben wir bekommen, ungefähr 14.000€ vom BAFA, also Eigenanteil ca. 31.000€.
Was mich umtreibt: Der Installateur hat uns eine JAZ von ca. 3,5 versprochen. Meine Frau hat ausgerechnet, dass wir bei den aktuellen Strompreisen ca. 1.200-1.400€ im Jahr sparen gegenüber dem alten Ölverbrauch. Das würde bedeuten, wir amortisieren den Eigenanteil erst nach über 20 Jahren?? Ich dachte das wäre irgendwie schneller.
Der Sommer hilft natürlich gerade – der läuft kaum und wir merken die Kosten fast nicht. Aber ich frage mich, wie das im Winter wirklich aussieht.
Hat jemand ähnliche Ausgangslage und kann sagen, was in der Praxis rauskommt? Bin ich da zu pessimistisch oder zu optimistisch?