Hallo zusammen,
wir überlegen schon seit Monaten, ob wir unsere alte Ölheizung endlich rausschmeißen und auf eine Wärmepumpe umsteigen sollen. Unser Haus ist Baujahr 1978, 140qm Wohnfläche, mittlerweile ganz gut gedämmt (Dach und Fassade vor 8 Jahren gemacht).
Haben jetzt drei Angebote eingeholt und alle liegen zwischen 43.000 und 47.000 Euro - inklusive allem (Wärmepumpe, neue Heizkörper wo nötig, Pufferspeicher, Installation). Nach Förderung bleiben noch etwa 28.000 Euro.
Momenttan zahlen wir etwa 2.800 Euro im Jahr für Heizöl. Der Installateur rechnet mit ca. 1.800 Euro Stromkosten für die WP. Also 1.000 Euro Ersparnis pro Jahr - macht 28 Jahre bis sich das rechnet! Mein Mann und ich sind beide Ende 50, da erleben wir das nicht mehr.
Wie seht ihr das? Sind solche Summen normal für einen Altbau? Gibt's noch andere Faktoren die ich übersehe? Vielleicht steigen die Ölpreise ja stärker als der Strom?
Viele Grüße
Ellen
Ellen, die Rechnung ist zu einfach. Du vergisst die Wertsteigerung deines Hauses - eine moderne Heizung ist beim Verkauf Gold wert. Außerdem wird Heizöl mittelfristig unbezahlbar oder sogar verboten.
Ich würde es machen, auch wenn ihr Ende 50 seid. Unsere Kinder werden euch dankbar sein.
45k ist schon heftig, aber bei 140qm Altbau leider nicht unrealistisch. Ich würd noch mal genau prüfen lassen, ob wirklich alle Heizkörper getauscht werden müssen. Oft reicht es, nur ein paar zu vergrößern.
Und wichtig: lass dir die JAZ schriftlich bestätigen! Sonst wird aus den 1800€ Strom ganz schnell mehr. Bei mir lief die erste Saison deutlich schlechter als versprochen.