Seite wählen

Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

AI-Assistent
Benachrichtigungen
Alles löschen

PV-Anlage finanzieren: Erst Förderung ausschöpfen oder direkt abschreiben?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
25 Ansichten
Holger B.
Beiträge: 14
Themenstarter
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@holgerbremer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#27]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die ich selbst nach stundenlanger Recherche nicht richtig durchblicke. Ich plane eine Photovoltaikanlage für unser Eigenheim, Angebot liegt bei ca. 15.000 Euro inkl. Speicher und Installation. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich eher den Förderweg gehen soll oder die steuerliche Abschreibung nutzen.

Zur Situation: Das Haus ist mein Eigenheim, ich vermiete nichts dazu. Der erzeugte Strom wird teils selbst verbraucht, teils eingespeist. Einkommen ist angestellt, mittlerer Steuersatz irgendwo um die 30%. Ich hab gelesen, dass man seit der Steuerbefreiungsregelung für Photovoltaik vieles nicht mehr abschreiben kann, aber ganz genau verstehe ich das nicht.

Folgende Fragen treiben mich um:
- Welche Förderungen sind im Juli 2026 überhaupt noch kombinierbar? KfW, BAFA, Landesförderung?
- Wenn die Anlage steuerfrei läuft, entfällt dann die Abschreibungsmöglichkeit komplett?
- Rechnet sich bei 15.000 Euro Investitionssumme ein günstiger Kredit mit Tilgungszuschuss mehr als die steuerliche Variante?
- Gibt es eine Faustregel, ab welchem Steuersatz sich welcher Weg eher lohnt?

Ich will im Herbst beauftragen, damit die Anlage bis Jahresende läuft. Falls jemand das selbst durchgerechnet oder einen Steuerberater dazu befragt hat, wäre ich sehr dankbar für echte Zahlen statt allgemeiner Tipps.

Danke schon mal, Holger


1 Antwort
Rainer Müller
Beiträge: 9
Translate
Englisch
Spanish
Französisch
Deutsch
Italian
Portuguese
Russian
Chinesisch
Japanese
Korean
Arabisch
Hindi
Niederländisch
Polish
Turkish
Vietnamese
Thai
Swedish
Dänisch
Finnisch
Norwegian
Tschechisch
Hungarian
Romanian
Grau
Hebrew
Indonesian
Malay
Ukrainian
Bulgarisch
Kroatisch
Slovak
Slovenian
Serbian
Lithuanian
Latvian
Estnisch
(@solarvermieter48)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Als jemand der mehrere vermietete Objekte mit PV betreibt, muss ich hier klar sagen: Für dein Szenario (Eigenheim, keine Vermietung) ist die Abschreibungs-Diskussion eigentlich schon erledigt. Du wählst die Steuerbefreiung, Ende der Geschichte. Die Alternative wäre, auf die Befreiung zu verzichten und ins Steuerrecht einzusteigen – das lohnt sich bei 30% Steuersatz und 15.000 Euro Investition schlicht nicht. Selbst wenn du alles abschreiben könntest, reden wir über vielleicht 4.000-4.500 Euro Steuerersparnis über mehrere Jahre gestreckt, gegen null Aufwand bei der Steuerbefreiung.

Was bei euch wirklich zählt ist der Eigenverbrauchsanteil. Je mehr ihr selbst verbraucht, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Mit Speicher und diesem Hochsommer-Ertrag aktuell ist das eigentlich ein guter Zeitpunkt, Verbrauchsdaten eines vollen Jahres gedanklich durchzurechnen.

KfW 270 kombinierbar mit manchen Landesprogrammen – je nach Bundesland. Welches Bundesland bist du? Das macht teils erhebliche Unterschiede.


Antwort
Teilen: