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Top oder Flop? Erfahrungen von Hausbesitzern

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Schwarze Akzentwand...
 
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Schwarze Akzentwand im Wohnzimmer überstreichen – realistischer Aufwand?

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Sandra Wolf
Beiträge: 5
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(@sandrawolf)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#23]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einem Projekt, das ich eigentlich noch vor dem Urlaub Ende Juli abschließen möchte – vielleicht war das etwas zu optimistisch geplant.

Wir haben im Wohnzimmer eine Wand, die der Vorbesitzer komplett schwarz gestrichen hat. Keine Tapete, nur Putz mit schwarzer Dispersionsfarbe drauf. Ich möchte das jetzt gerne komplett weiß haben, weil der Raum ohnehin schon nicht besonders viel Tageslicht bekommt und die dunkle Wand das noch verstärkt.

Meine Frage ist eigentlich ganz simpel, aber ich finde online so viele widersprüchliche Aussagen: Wie viele Anstriche brauche ich wirklich, damit Schwarz unter Weiß nicht mehr durchscheint? Manche schreiben 2 Anstriche reichen mit einer guten Qualitätsfarbe, andere sagen bei Schwarz kommt man nicht unter 4-5 Lagen weg.

Habe ich eine Chance ohne Grundierung auszukommen, oder führt da kein Weg dran vorbei? Ich frage weil ich ehrlich gesagt keine Lust habe, das Wochenende für Wochenende hinzuziehen – es ist schon warm genug hier bei uns und die Fenster müssen ja auch auf beim Trocknen, dann zieht es überall durch.

Hat jemand das schon gemacht und kann mir sagen, wie der realistische Ablauf aussieht? Auch Erfahrungen mit bestimmten Deckfarben oder Sperrfarben wären super.

Danke schonmal!


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3 Antworten
Irmgard Hesse
Beiträge: 9
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(@irmgardhesse)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das kenne ich leider aus eigener Erfahrung – und ich sage gleich ehrlich: Unterschätze das nicht. Ich hab bei mir vor zwei Jahren eine dunkelgraue Wand weiß gestrichen und dachte, zwei Anstriche reichen. Nach dem zweiten sah man noch deutlich die Grundfarbe durch. Am Ende waren es vier Lagen, wovon die erste eine spezielle Abdeckfarbe war.

Mein Rat: Fang auf keinen Fall ohne Abdeckgrund an, wenn du schnell fertig werden willst. Es gibt sogenannte Sperr- oder Abdeckfarben (oft weißgrau, sehr dickflüssig), die sind speziell dafür gemacht, dunkle Untergründe zu neutralisieren. Damit hast du nach einem Anstrich dieser Abdeckfarbe plus zwei normalen Weißanstrichen in der Regel ein sauberes Ergebnis.

Ohne Abdeckfarbe wirst du unter Umständen fünf oder mehr normale Anstriche brauchen und trotzdem nicht zufrieden sein. Das kostet am Ende mehr Zeit und Farbe als die Abdeckgrundierung je gekostet hätte. Ich habe das leidvoll gelernt, als ich bei meiner Küchensanierung im Juli auch dachte, ich kann Schritte überspringen. Geht selten gut.


Antwort
Ralf Dietrich
Beiträge: 14
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(@ralfdietrich)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurz und knapp: Ohne Abdeckfarbe oder Tiefengrund auf einem schwarzen Untergrund anzufangen ist Zeitverschwendung. Hab ich einmal gemacht, bereue ich heute noch. Kauf dir einmal eine ordentliche Abdeckfarbe und du bist mit zwei sauberen Weißanstrichen danach durch – versprochen.


Antwort
Angela N.
Beiträge: 9
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(@angelanaumann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das ein bisschen differenzierter als die anderen hier. Es kommt nämlich auch stark darauf an, welche weiße Farbe du nimmst. Billige Wandfarbe mit schlechter Deckkraft wird auch nach vier Anstrichen auf Schwarz wackeln. Ich hab das vor einiger Zeit bei einer Renovierung gesehen wo jemand einfach eine No-Name Dispersionsfarbe genommen hat – das Ergebnis war nach einer Woche schon wieder gelblich-grau.

Mein Tipp: Achte auf Farben die explizit mit hoher Deckkraft (Klasse 1 oder 2) ausgewiesen sind, nicht die günstigste Variante im Baumarkt. In Kombination mit einer Abdeckgrundierung vorher solltest du mit zwei Decklagen tatsächlich fertig sein. Die Grundierung muss aber wirklich trocken sein bevor du mit dem ersten weißen Anstrich anfängst – je nach Temperatur im Sommer geht das zwar schneller, aber trotzdem mindestens die auf der Dose angegebene Zeit einhalten. Ich hab in meiner Erfahrung mit Handwerkern oft genug gesehen wie das Überstürzen am Ende doppelt so viel Arbeit macht, das gilt fürs Selbermachen genauso.


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