Ich saniere jetzt seit 8 Jahren mein Fachwerkhaus von 1898 und merke immer mehr, dass ich eine klare Linie ziehen muss zwischen dem, was ich selbst kann, und dem, wo es wirklich schiefgehen kann.
Bisher habe ich mich bei vielen Dingen reingehängt – Putzerneuerungen, Holzarbeiten im Innenbereich, sogar kleinere Elektrik. Aber je tiefer ich in die historischen Bautechniken einsteige, desto mehr wird mir bewusst: Es gibt Arbeiten, bei denen ich lieber auf einen echten Fachmann vertrauen sollte. Besonders bei Dacharbeiten, tragenden Wänden oder wenn es um denkmalschutzrelevante Sachen geht.
Meine Frage an euch: Wie zieht ihr die Grenze? Wo sagt ihr: ‚Das mache ich selbst' und wo denkt ihr: ‚Das kostet zwar Geld, aber es muss ein Profi machen'? Gibt es bestimmte Gewerke, bei denen es einfach nicht lohnt zu sparen? Mich interessiert besonders, wie ihr bei älteren Häusern abwägt – ist eure Erfahrung ähnlich wie meine?
Für August überlege ich gerade, welche kleineren Projekte ich noch schnell selbst packen kann, bevor der Herbst kommt.