Hallo zusammen,
ich bin nach langer Zeit zurück und arbeite gerade an der Elektrik-Modernisierung meines Altbaus. Dabei bin ich auf das Thema Smart-Home-Steuerung für die Wärmepumpe gestoßen und bin mir unsicher, ob das wirklich sinnvoll ist.
Meine Frage: Hat jemand Erfahrung damit, die Wärmepumpe über ein intelligentes System zu steuern? Ich denke da an Dinge wie App-Bedienung, automatische Anpassung an den Strompreis oder Kopplung mit meiner geplanten PV-Anlage. Der Installateur hat mir das empfohlen, aber die zusätzlichen Kosten sind nicht unerheblich – wir reden von 2.000-3.000€ extra für die Steuerungskomponenten.
Sind diese Funktionen wirklich praktisch im Alltag oder eher ein Spielzeug? Wie lange dauert es, bis sich das finanziell amortisiert? Und gibt es auch Nachteile, die ich bedenken sollte – etwa bei der Wartung oder wenn die Elektronik ausfällt?
Freue mich auf eure Einschätzungen!
Thomas
Hallo Thomas,
willkommen zurück! Das ist eine berechtigte Frage. Ich habe mich damit bei meinem Altbau auch intensiv auseinandergesetzt und bin zu dem Ergebnis gekommen: Es kommt drauf an, was man konkret plant.
Wenn du sowieso schon eine PV-Anlage installierst, dann macht die Smart-Steuerung deutlich mehr Sinn – du kannst dann gezielt dann heizen, wenn der Solarstrom verfügbar ist. Das spart wirklich Geld. Die reinen App-Features zum Herumfummeln sind dagegen eher nett, aber nicht notwendig.
Beim Altbau habe ich gelernt: Je simpler die Haustechnik, desto weniger kann schiefgehen. Ich würde das Basis-System nehmen, aber eben mit der Kopplung zur PV. Die 2.000€ holen sich dann über die Jahre rein, wenn die Strompreise weiter steigen.
Wie ist denn dein aktueller Heizstand? Und geht die PV-Planung schon konkrete Formen an?
Hans-Peter
Kurz und knapp: Ich habs eingebaut, nutze es täglich und bereue die Investition null. Mit PV absolut sinnvoll, ohne PV eher überflüssig – das ist mein Fazit nach zwei Jahren.
Bernd