Hallo zusammen,
wir sind gerade in unserem Neubau eingezogen und stehen jetzt vor der Entscheidung für die Heizung. Ein Installateur hat uns eine Luft-Wasser-Wärmepumpe empfohlen, was preislich auch günstiger ausfällt als andere Systeme. Allerdings lese ich immer wieder, dass es bei Wärmepumpen viel zu beachten gibt – Rohrleitungen, Hydraulik, Speicher und so weiter.
Meine Frage: Wenn ich von Anfang an einen kompetenten Planer hinzuziehe, kann man da später viele teure Fehler vermeiden? Worauf sollte ich bei der Planung und vor der Installation besonders achten, damit das System später auch wirklich effizient läuft?
Ich bin keine Handwerkerin (arbeite als Physiotherapeutin), aber ich möchte gerne verstehen, was da gemacht wird und nicht einfach alles blind akzeptieren. Hat jemand in einem Neubau ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke für eure Tipps!
Merkt euch: Eine WP ohne PV ist eigentlich Halbmesser. Wenn euer Neubau südausgerichtet ist, schaut euch Dach + Speicher an. Dann stimmt auch die Rechnung langfristig. Die WP alleine ist teuer im Betrieb, mit PV aber knackig effizient.
Mein Tipp: Hol dir mindestens 3-4 Angebote von unterschiedlichen Handwerkern ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich. Achte auch auf die Gewährleistung und frag nach Referenzen in deiner Nähe. Waermepumpenberatung24
Die Planung ist wirklich entscheidend. Vielleicht magst du dich auch mal ansehen, wie die Heizflächen verteilt werden – wenn du später mal mehr Details brauchst zu Bodenbelägen im Zusammenhang mit FBH, darüber habe ich auch schon geschrieben. Das spielt zusammen mit der WP-Auslegung.
Annika, ich habs 2019 gemacht und würde das wieder so machen. Im Neubau ist es einfacher als im Bestandsbau. Mein Tipp: Kümmere dich frühzeitig um die Dimensionierung des Speichers (Brauchwasser), und lass den Pufferspeicher nicht zu groß werden – das verschlechtert die Effizienz. Bei mir ist das System über die Jahre sehr zuverlässig. Was war denn die größte Unklarheit für dich bisher?
Annika, bei natürlichen Baustoffen würde ich dir ehrlich sagen: Eine Luft-Wasser-WP ist pragmatisch, aber verträgt sich nicht wirklich mit meiner Philosophie. Trotzdem – im Neubau hast du weniger Probleme als in Altbauten. Wichtig: Der hydraulische Abgleich wird oft unterschätzt. Das ist das A und O für Effizienz. Auch solltest du bereits in der Planung klären, ob die Heizflächen (Heizkörper oder FBH) für die niedrigeren Vorlauftemperaturen ausgelegt sind.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote nebeneinander zu legen. Bei mir hat sich am Ende ein kleinerer lokaler Installateur als deutlich günstiger herausgestellt als die großen Namen. Lohnt sich auf jeden Fall, ein paar Stunden für die Recherche zu investieren. PV-Angebote