Hallo zusammen,
ich lese hier schon eine Weile mit und jetzt stehe ich selbst vor einer Frage, bei der ich etwas den Überblick verliere. Ich bin Ursula B., 64, wohne seit 1989 in meinem Haus und möchte in den nächsten Monaten barrierefrei umbauen. Dabei denke ich auch über eine Wärmepumpe nach, weil die alte Heizung wohl nicht mehr ewig mitmacht.
Was mich gerade unsicher macht: Der Förderantrag. Muss man den wirklich komplett vor Beginn aller Arbeiten stellen, also noch bevor ein Angebot unterschrieben wird? Oder reicht es, wenn man erstmal eine Fachfirma beauftragt und dann den Antrag nachreicht? Ich höre da von Nachbarn und Bekannten sehr unterschiedliche Dinge.
Mich würde ein einfacher Ablauf interessieren, Schritt für Schritt, so wie man es als normale Hausbesitzerin verstehen kann. Also was man zuerst machen sollte, welche Unterlagen man braucht, ob ein Energieberater nötig ist und wann man eigentlich den Auftrag geben darf. Wenn ich ehrlich bin, will ich ungern etwas falsch machen und dann am Ende keine Förderung bekommen. Das Thema ist für mich noch ziemlich unübersichtlich, gerade jetzt im Herbst, wo man ja langsam planen möchte.
Vielleicht hat ja jemand den Antrag schon durch und kann mal ganz praktisch schreiben, wie es bei euch lief.
Ja, der Antrag muss in der Regel vor dem Vorhabensbeginn gestellt werden. Also erst Infos und Angebote sammeln, dann den Antrag sauber einreichen und erst danach beauftragen.
Ich würde es so machen: erst Förderfähigkeit prüfen, dann einen Energieeffizienz-Experten dazu holen, falls nötig, und danach den Antrag stellen. Bei mir war die Reihenfolge entscheidend, sonst wird es schnell unnötig kompliziert.
Wichtig ist auch, dass du nicht mit dem eigentlichen Umbau loslegst, bevor die Förderung sauber beantragt ist. Gerade bei zusätzlichen Maßnahmen wie barrierefreiem Bad oder neuen Leitungen kann man leicht durcheinanderkommen, was schon als Start zählt. Ich habe das Thema damals ziemlich akribisch vorbereitet, weil ich ungern Fristen oder Formfehler riskiere.
Ich hab da gute Erfahrungen damit gemacht, im örtlichen Handwerkerverzeichnis und in den Bewertungen bei Google zu schauen. Oft sind kleine Betriebe aus der Region flexibler und kommen schneller vorbei, wenn man direkt anruft. Dienstleister-Portal