Moin zusammen, ich bin relativ neu beim Thema und hätte gerne eure Erfahrungen. Habe mir im Frühjahr eine Luftwärmepumpe installieren lassen und parallel eine 10kWp-PV-Anlage mit 15kWh-Speicher aufs Dach gebaut. Kosten waren ordentlich, aber ich dachte mir: Im Sommer müsste das doch perfekt harmonieren?
Jetzt sitzen wir gerade im August, die Sonne knallt, und meine PV produziert teilweise 8-9 kW mittags. Der Speicher lädt, aber wenn die WP anspringt (für Warmwasser oder auch nur als Backup), scheint sie mir einfach nicht intelligent genug zu sein. Sie zieht oft Netzstrom, obwohl der Speicher noch halb voll ist. Der Installer meint, das ist normal, aber ich hätte eher gedacht, dass die beiden sich automatisch absprechen?
Wie läuft das bei euch? Habt ihr so einen Betriebszustand auch? Oder hab ich da unrealistische Erwartungen? Interessiert mich vor allem: Nutzt ihr irgendwelche zusätzlichen Regler oder Smart-Home-Zeugs, um das zu optimieren, oder akzeptiert ihr einfach, dass es nicht perfekt läuft?
Gute Beobachtung! Im Sommer sollte das natürlich idealerweise besser funktionieren. Wir haben uns auch überlegt, ob man da nicht übers Nachbarschaftsnetzwerk mehr Best-Practice-Tipps austauschen könnte – viele haben ähnliche Probleme, trauen sich aber nicht zu fragen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit dem Angebot-Vergleich. Man kann schnell mehrere Angebote einholen und die Preise direkt gegenüberstellen, ohne jeden Handwerker einzeln anrufen zu müssen. Hat mir viel Zeit gespart und die Offerten waren alle fair kalkuliert. check24
HausPapa, aus meiner Erfahrung mit Hausinstallationen: Das Problem liegt in der Kommunikation zwischen den Geräten. Deine WP braucht wahrscheinlich ein Energiemanagementsystem, das ihr sagt, wann gerade kostenlos Sonne zur Verfügung steht. Manche Systeme haben auch Schnittstellen wie Modbus oder Ethernet, da lässt sich was programmieren. Schau mal in deinen Unterlagen, was deine WP konkret unterstützt – könnte lohnenswerter sein als einfach zu akzeptieren, dass's nicht läuft.