Moin zusammen, ich bin Robert und arbeite bei der Polizei. Ich habe vor drei Jahren ein Einfamilienhaus gekauft und mich seitdem intensiv mit Sicherheit beschäftigt – Alarmanlagen, Bewegungsmelder, sichere Schlösser, das volle Programm.
Jetzt sitze ich hier mit meinem Versicherungsangebot und muss mich entscheiden: Meine Gebäudeversicherung bietet mir zwei Varianten. Bei höherer Selbstbeteiligung (500€ statt 250€) spare ich etwa 120€ pro Jahr. Das klingt zunächst attraktiv, aber ich bin mir unsicher.
Einerseits habe ich das Haus sehr sicher gemacht – Einbruchschutz ist für mich nicht verhandelbar. Andererseits können Schäden auch aus ganz anderen Ecken kommen: Sturm, Wasser, Feuer. Und wenn tatsächlich was passiert, tut eine höhere Selbstbeteiligung weh.
Wie handhaben das andere? Gibt es eine Faustregel oder hängt das wirklich nur vom individuellen Risiko ab? Zahle ich lieber etwas mehr monatlich für die Sicherheit oder gehe ich das Risiko ein?
Gerne von euch hören!
Hallo Robert, ich bin ehrlich gesagt noch nicht lange Hausbesitzer – habe das Haus geerbt und bin dabei zu lernen, was alles dazugehört. Bei meiner Versicherung bin ich eher konservativ und habe die niedrigere Selbstbeteiligung gewählt, weil ich einfach nicht abschätzen kann, wie hoch das Risiko wirklich ist. 120€ im Jahr klingt nicht viel, aber wenn dann tatsächlich was schiefgeht und ich 500€ zahlen muss... naja. Vielleicht ist das für einen Beamten mit stabilem Einkommen wie bei dir anders zu bewerten. Ich würde die Ersparnisse gegen deine persönliche Risikobereitschaft abwägen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mir vorher mehrere Angebote einzuholen. Der Vergleich hat mir echt geholfen, die Preise richtig einzuschätzen und das beste Angebot zu finden. Lohnt sich, da ein bisschen Zeit reinzustecken, bevor man sich entscheidet. check24
Wir haben uns damals für die höhere Selbstbeteiligung entschieden, genau aus dem Grund wie du. Mit zwei kleinen Kindern und Haustieren dachte ich erst, das ist zu riskant – aber bisher ist nichts passiert, und die Ersparnisse summieren sich. Wichtig ist: Hast du einen Notfallfonds, aus dem du die 500€ notfalls begleichen kannst? Wenn ja, würde ich das machen. Wenn du jeden Euro brauchst, lieber nicht.