Hallo zusammen,
ich überlege schon länger, ob ich meine Fenster und Türen mit besseren Sicherungen nachrüsten sollte. Wir wohnen in einem Reihenhausgebiet, und gerade im Sommer, wenn man mehr lüftet und die Fenster öfter offenstehen, fühlt man sich manchmal nicht ganz sicher.
Meine Frage: Falls ich jetzt im August noch was in die Sicherheit investiere – kann ich das meiner Versicherung melden und bekomme ich dann eine niedrigere Prämie? Oder sinken die Beiträge erst im nächsten Jahr? Und worauf achtet die Versicherung überhaupt? Reichen einfach bessere Schlösser oder muss es zertifizierter Einbruchschutz nach einer bestimmten Norm sein?
Ich habe bei meinen größeren Projekten wie der Dachsanierung und der Badvollrenovierung gelernt, dass sich solche Investitionen langfristig auszahlen. Aber bei der Versicherung bin ich mir unsicher, ob das ähnlich ist.
Danke für eure Tipps!
Stefan, ja das macht durchaus Sinn und viele Versicherer belohnen das. Meld das auf jeden Fall deiner Versicherung – manche geben dir sofort einen besseren Tarif, andere erst zum nächsten Vertragsjahrestag. Die meisten schauen auf anerkannte Sicherungsstandards wie die Widerstandsklassen der DIN EN 1627 oder RAL-Zertifikate. Einfach bessere Schlösser reichen oft nicht aus, die Versicherung will sehen, dass z.B. Fenster und Balkon-/Terrassentüren richtig gesichert sind – also mit Beschlägen oder Rollläden nach Standard. Ruf am besten einfach bei deinem Versicherer an und frag, was sie anerkennen, bevor du investierst. Dann machst du es richtig und sparst am Ende noch was.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich mehrere Handwerker vor Ort anschaut und ihre Bewertungen vergleicht. Besonders hilfreich ist es, in lokalen Facebook-Gruppen zu fragen – die Community kennt meistens die besten und zuverlässigsten Handwerker in der Region. Spart dir viel Zeit und Ärger! Dienstleister-Portal