Hallo zusammen,
ich saniere mein Haus von 1965 gerade Schritt für Schritt – aktuell bin ich bei der Dachsanierung und plane für nächstes Jahr Fenster und Fassade. Jetzt frage ich mich: Muss ich meiner Gebäudeversicherung bescheid geben, wenn ich größere Arbeiten durchführe? Und ändert sich dadurch meine Prämie?
Mir geht es dabei weniger um kleine Reparaturen, sondern um echte Sanierungen mit Baugenehmigung und allem Drum und Dran. Ich bin als Architektin beruflich mit Baustellen vertraut, aber bei den Versicherungsrichtlinien bin ich unsicher. Kann es sein, dass der Versicherer die Arbeiten erst abnehmen muss oder dass mein Schutz erlischt, wenn ich die nicht anmelde?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich damit aus? Danke im Voraus!
Anna, das ist eigentlich steuerlich relevant – wenn du sanierst, können da nachher energetische Maßnahmen steuerlich geltend gemacht werden. Zur Versicherungsfrage: Du MUSST das anmelden, sonst riskierst du im Schadensfall Probleme. Die meisten BV verlangen das innerhalb von zwei Wochen nach Fertigstellung. Aber Achtung: Manche Versicherer wollen wissen, ob die Arbeiten durch Fachleute oder in Eigenleistung erfolgt sind – das kann einen Unterschied machen. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer, bevor's losgeht.
Gute Frage – ja, du solltest deine Arbeiten definitiv anmelden. Versicherer interessieren sich besonders für Dacharbeiten und Fassadensanierungen, weil sich dort das Schadensrisiko ändert. Bei mir war es so: Ich habe größere Umbauarbeiten durchgeführt und die BV informiert – hat zwei Wochen gedauert, bis die das dokumentiert haben, aber es gab keine Probleme und die Prämie ist sogar gleich geblieben, weil ich moderne Materialien und Standards eingebaut hab. Mein Tipp: Mach ne kleine Dokumentation mit Fotos der Arbeiten, dann können sie die fachlich bewerten. Hat in meinem Fall geholfen.