Hallo zusammen,
ich renoviere gerade ein Haus aus den 1970ern und bin bei den Versicherungsthemen noch nicht so firm. Mein Makler hat mir jetzt eine Elementarschadenversicherung empfohlen – Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch und so. Kostet aber ordentlich extra.
Ich frage mich: Ist das wirklich notwendig oder verkauft mir der Makler hier nur was an? Das Haus steht nicht direkt an einem Gewässer, die Gegend hier ist eher hügelig und trocken. Im Juli ist ja auch nicht wirklich Hochwasserzeit.
Andererseits – wenn ich gerade alles neu aufgebaut habe und dann kommt plötzlich ein Starkregen und alles ist wieder hin... das wäre natürlich bitter. Wie seht ihr das? Habt ihr die Versicherung abgeschlossen und hattet ihr schon einen Fall? Oder bin ich da zu ängstlich und werfe Geld zum Fenster raus?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Ich arbeite mit natürlichen Baustoffen und muss ehrlich sagen: Wenn Wasser eindringt, ist das für Lehmputz, Kalkfarben und Co. noch kritischer als für klassische Materialien. Feuchte ist der Feind von allem Natürlichen. Bei mir war das daher eher ein Argument für Elementarschutz – nicht weniger.
Mein Onkel hat das auch immer gesagt, bis 2021 kam. Dann Starkregen, Keller lief voll, keine Versicherung dafür. Hat sich im Nachhinein sehr geärgert. Ich hab mir die dann gleich mitgenommen – ist für mich ein Must-have, gerade wenn man Eigenleistung reingesteckt hat. Du hast selbst viel investiert, das würde ich absichern wollen.