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Gebäudeversicherung bei Starkregen – reicht die oder brauche ich Elementar?

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Karlheinz Metzger
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(@karlheinz_1957)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#21]

Guten Tag zusammen,

ich hoffe, hier kann mir jemand weiterhelfen. Wir hatten letzten Sommer in unserer Gegend einen ziemlich heftigen Starkregen, der bei einem Nachbarn den Keller geflutet hat. Bei uns ist zum Glück nichts passiert, aber das hat mich doch nachdenklich gemacht.

Jetzt, wo der Sommer wieder losgeht und die ersten Unwetterwarnungen kommen, wollte ich endlich mal Klarheit haben: Ist Starkregen eigentlich durch die normale Gebäudeversicherung abgedeckt oder nicht? Ich habe unseren Vertrag mehrmals durchgelesen, aber der ist so formuliert, dass ich da ehrlich gesagt nicht ganz durchsteige. Da steht was von 'Leitungswasser' und 'Sturm ab Windstärke 8' – aber Starkregen taucht als Begriff gar nicht auf.

Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus Baujahr 1978, Keller vorhanden, und das Haus liegt leicht in einer Senke. Ich frage mich also, ob wir da ein erhöhtes Risiko haben.

Muss ich für Überschwemmungsschäden durch Starkregen zwingend eine extra Elementarschadenversicherung abschließen? Und wenn ja, gibt es da Unterschiede, worauf ich achten sollte?

Ich bin seit meiner Pensionierung zwar mehr mit dem Haus beschäftigt als früher, aber mit Versicherungsverträgen kenne ich mich nun mal nicht so gut aus wie mit Pinsel und Farbrolle.

Vielen Dank im Voraus!
Karlheinz


1 Antwort
Thomas K.
Beiträge: 8
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(@altbausanierer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Karlheinz,

kurz gesagt: Ja, du brauchst die Elementarschadenversicherung zusätzlich. Die normale Gebäudeversicherung deckt Starkregen und Überschwemmung nicht ab – das hast du richtig rausgelesen. "Leitungswasser" und "Sturm" sind völlig andere Schadenursachen.

Bei meinem Fachwerkhaus von 1782 hab ich das Problem sogar noch schlimmer, weil Altbauten bei den Versicherern oft als schwieriger gelten. Aber auch ein Haus aus den 70ern mit Keller in Senklage ist da riskant – das solltest du auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.

Beim Vergleich würde ich besonders auf die Selbstbeteiligung achten (die schwankt enorm), und schau ob Rückstau explizit mit drin ist – das ist nämlich ncht selbstverständlich. Rückstau heißt, wenn die Kanalisation bei Starkregen überläuft und Wasser durchs Abflussrohr reindrückt.

Am besten rufst du bei deiner bestehenden Versicherung an und fragst direkt nach einem Angebot zur Erweiterung.

Gruß, Thomas


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