Hallo zusammen,
bin gerade etwas unschlüssig und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben 2021 unser Häuschen gekauft und gleich einen Sanierungskredit über 65.000€ aufgenommen - läuft noch 5 Jahre bei 2,8% Zinsen. Damals war das ein super Zins!
Jetzt im Juni plane ich eigentlich unsere Sommerurlaube, aber die neuen BAFA-Programme für 2026 lassen mich nicht los. Die Förderungen für Wärmepumpen und energetische Sanierung sind echt verlockend geworden. Problem: Unser aktueller Kredit deckt nur die "Standard-Sanierung" ab - Bad, Dach, etc.
Überlege jetzt ernsthaft eine Umschuldung zu machen und gleich eine höhere Summe für Wärmepumpe + zusätzliche Dämmung aufzunehmen. Bei den aktuellen Zinsen um die 4,5% würde das aber teurer werden.
Meine Frage: Macht es Sinn den laufenden Kredit vorzeitig abzulösen und einen neuen, größeren aufzunehmen um die BAFA-Förderungen mitzunehmen? Oder lieber den günstigen Kredit weiterlaufen lassen und separat finanzieren?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Die Vorfälligkeitsentschädigung liegt bei ca. 2.800€.
Danke schon mal!
Nina
Würde Wolfgang zustimmen - Umschuldung bei dem Zinssprung ist riskant.
Bei uns lief das ähnlich: Hatten auch noch einen alten günstigen Kredit und wollten zusätzlich sanieren. Haben dann einen zweiten, kleineren Kredit nur für die Wärmepumpe aufgenommen. War zwar etwas mehr Papierkram, aber rechnerisch deutlich besser.
Bei unserer Badsanierung hatten wir ähnliche Überlegungen und sind froh, dass wir nicht alles auf einmal umgeschuldet haben.