Hallo zusammen,
ich bin echt frustriert und hoffe, jemand von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir haben im April KfW 261 für unsere geplante Sanierung beantragt - Wärmepumpe, neue Fenster, Dach dämmen, das ganze Programm. Auf dem Papier erfüllen wir alle Kriterien: EH 70 Standard wird erreicht, Energieberater hat alles durchgerechnet und bestätigt.
Vor zwei Wochen kam dann die Ablehnung. Begründung: "Nach eingehender Prüfung entspricht Ihr Vorhaben nicht den Fördervoraussetzungen". Das war's. Keine konkrete Erklärung, was genau nicht stimmen soll.
Mein Energieberater ist genauso ratlos wie ich. Er meint, normalerweise läuft sowas durch. Jetzt sitze ich da mit den Handwerkerterminen ab August und weiß nicht, wie ich das finanzieren soll ohne die KfW-Kohle.
Hat jemand von euch schonmal erfolgreich Widerspruch gegen eine KfW-Entscheidung eingelegt? Wie läuft das ab und wie lange dauert sowas? Oder soll ich lieber gleich andere Fördertöpfe anzapfen?
Danke schonmal!
Oh je, das ist ja ärgerlich! Ich hatte zwar noch nie mit KfW zu tun, aber bei anderen Behörden ist Widerspruch oft der einzige Weg.
Was mir einfällt: Vielleicht mal bei der Verbraucherzentrale nachfragen? Die beraten oft kostenlos zu Förderungen und kennen sich mit Widerspruchsverfahren aus. Und falls ihr einen Anwalt braucht - manche Rechtsschutzversicherungen decken sowas ab.
Ich würde parallel schon nach Plan B suchen. Sommerpause nutzen, um andere Fördermöglichkeiten zu checken. Dann seid ihr nicht nur auf die KfW angewiesen.
Das kenne ich leider. Bei mir war's 2024 mit nem anderen KfW-Programm ähnlich gelaufen. Widerspruch geht schon, aber dauert ewig - rechne mit mindestens 3-4 Monaten. Musst schriftlich bei der KfW einreichen und genau begründen, warum die Ablehnung falsch ist.
Mein Tipp: Lass deinen Energieberater nochmal alles durchrechnen und jeden Punkt der Förderrichtlinien abklappern. Manchmal sind's Kleinigkeiten - bei mir war ein Wert 0,02 daneben und das hat gereicht für die Ablehnung.
Falls der Widerspruch nichts bringt, guck dir BAFA-Programme an. Sind zwar weniger Kohle, aber dafür unkomplizierter. Und für die Wärmepumpe kriegst du da auf jeden Fall was.
Marco, das ist bitter. Hab beruflich schon öfter solche Fälle gesehen - die KfW ist in letzter Zeit deutlich pingelig geworden mit den Bewilligungen.
Widerspruch lohnt sich nur, wenn ihr wirklich sicher seid, dass alles korrekt ist. Lass dir von der KfW eine ausführliche Begründung geben - das steht dir zu. Meistens sind's technische Details bei den energetischen Berechnungen oder Formfehler im Antrag.
Alternativ: Schau dir die Länderförderprogramme an. Je nach Bundesland gibt's oft bessere Konditionen als KfW. Und falls du handwerklich was drauf hast - manche Förderungen gibt's auch für Eigenleistungen.
Hey Marco,
ich kann leider nicht mit KfW-Erfahrung helfen, aber wie ich hier mal geschrieben hab - manchmal hilft's, wenn man sich mit anderen Betroffenen zusammentut.
Vielleicht findest du in Facebook-Gruppen oder anderen Foren Leute, die das gleiche Problem haben? Gemeinsam hat man oft mehr Gewicht bei Beschwerden. Und für die Zwischenfinanzierung bis zur Klärung - manche Banken machen Überbrückungskredite zu fairen Konditionen.
Drücke dir die Daumen, dass sich das noch klärt!