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Fixzins-Vergleich aktuell: 10J vs. 20J - wie rechnet ihr?

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Thomas Müller
Beiträge: 0
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(@pinselprofi37)
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Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#46]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mir verschiedene Finanzierungsangebote genauer anzuschauen und bin etwas verwirrt von den unterschiedlichen Perspektiven, die ich überall lese. Die Konditionen unterscheiden sich ja teils deutlich zwischen 10 und 20 Jahren Zinsbindung.

Mein Ausgangspunkt: Ich plane eine größere Sanierung (sowohl handwerklich als auch energetisch), und die Finanzierung soll langfristig passen. Im August jetzt sollte man ja noch einigermaßen gute Konditionen bekommen, bevor es im Herbst wieder zittrig wird.

Meine Frage ist ehrlich gesagt praktisch: Wie würdet ihr das als Hausbesitzer selbst bewerten? Wo liegt für euch die psychologische und finanzielle Grenze? Lieber die 20 Jahre mit etwas höheren Zinsen für absolute Sicherheit, oder zockt ihr mit 10 Jahren und plant die Umfinanzierung dann einfach mit ein?

Interessieren würde mich auch: Habt ihr bei euren Projekten eher auf variable Modelle oder feste Bindungen gesetzt, und wie sehr hat euch das später geholfen oder bereut?


4 Antworten
Matthias Kellner
Beiträge: 4
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(@technikfan42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, gute Frage. Ich würde hier ehrlich gesagt immer zur längeren Bindung tendieren – nicht wegen der absoluten Zinshöhe, sondern wegen der Planungssicherheit. Wenn du ohnehin gerade eine größere Sanierung machst, willst du danach nicht schon wieder in zwei, drei Jahren überlegen müssen, wie's weitergehen soll.

Bei meinem aktuellen Projekt (kombiniert mit Smart-Home-Steuerung und Wärmepumpen-Integration) habe ich bewusst 15 Jahre gewählt – Kompromiss sozusagen. Die 10-Jahre-Quote sieht heute natürlich billiger aus, aber psychologisch zahlt man ja ständig im Kopf die nächste Anschlussfinanzierung mit ein. Das ist anstrengend.


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Volker Bauer
Beiträge: 9
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(@volkerbauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Als Stadtplaner hab ich mich viel mit Gebäudelebenszyklen beschäftigt – das könnte hier helfen: Frag dich, wie lange du im Haus bleibst. Wenn du vorher verkaufst (sagen wir in 12 Jahren), ist die Restschuld bei 10 Jahren günstiger. Bleibst du 25+ Jahre, amortisiert sich die etwas höhere Quote für 20 Jahre. Das ist weniger emotional, mehr faktenbasiert.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich gezielt nach Handwerkern in meiner Region suche. Wichtig ist, mehrere Angebote einzuholen und sich die Bewertungen von anderen Hausbesitzern durchzulesen. Hat mir schon oft geholfen, schwarze Schafe auszusortieren und jemanden zu finden, der wirklich zuverlässig ist. Dienstleister-Portal


Antwort
Norbert Frey
Beiträge: 5
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(@norbertfrey)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Mathematisch lässt sich das schnell durchspielen: Nimm die beiden Angebote, rechne die monatlichen Raten aus, multiplizier mit 120 und 240 Monaten, addier die Zinsanteile. Dann siehst du konkret, wie viel Euro du über die extra 10 Jahre bezahlst. Mit dem Betrag könntest du dann auch rechnen, ob Sondertilgungen realistisch sind.


Antwort
Stefan Weber
Beiträge: 1
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(@s-weber92)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurze Frage aus meiner PM-Perspektive: Hast du in deiner Sanierungsplanung schon eingeplant, dass einzelne Gewerke teurer werden oder Verzögerungen entstehen? Das ist meist der größere Posten als die 0,5% Zinsunterschied. Ich würde die Sicherheit der längeren Bindung nehmen und dafür ne kleine Reserve sparen, statt auf fallende Zinsen zu spekulieren.


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