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Kellerboden dämmen mit Wärmepumpe - worauf achten?

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Markus Hoffmann
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(@waermepumpe42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#93]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meinen Keller neu zu nutzen und möchte den Boden dämmen. Hintergrund: Ich habe eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und plane, im Keller später eventuell auch eine Fußbodenheizung zu verlegen – ähnlich wie ich das oben im Wohnbereich gemacht habe.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Welches Dämmmaterial passt am besten für einen Kellerboden, wenn man mit einer Wärmepumpe heizt? Ich möchte später keine Fliesen direkt auf die Dämmung legen, sondern erst noch eine Ausgleichsschicht. Die ganze Konstruktion sollte natürlich feuchteresistent sein – der Keller ist trocken, aber ich möchte auf Nummer sicher gehen.

Lohnt sich EPS, oder sollte ich eher zu Mineralwolle greifen? Wie dick sollte die Dämmung sein? Und muss ich zwischen Betonboden und Dämmung noch etwas beachten, zum Beispiel eine Sperrschicht?

Freue mich auf eure Erfahrungen!

Viele Grüße,
Markus


1 Antwort
ImmoPeter
Beiträge: 16
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(@immopeter)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey Markus,

für Kellerböden mit geplanter Fußbodenheizung würde ich dir zu extrudiertem Polystyrol (XPS) raten – nicht zu verwechseln mit EPS. XPS ist druckfester, nimmt weniger Feuchte auf und verträgt sich besser mit feuchten Kellerbedingungen. Mineralwolle ist da kritischer, weil sie bei Feuchte an Wärmeleistung verliert.

Alternativ: Schaumglas oder Polyurethan, aber das wird teuer. XPS ist das bewährte Praxis-Material, das ich in vielen meiner Immobilien verbaut habe. Dicke: Bei dir mit Wärmepumpe würde ich 80-100mm empfehlen – das rechnet sich energetisch schnell.

Wichtig: Unter der Dämmung brauchst du eine Sperrschicht (PE-Folie), oben drauf kommt die Heizungsanlage, dann Estrich. So funktioniert's auch noch nach Jahren zuverlässig.

Du kannst mir gern Fragen stellen, wenn du mehr Details brauchst!


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