Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, die Prioritäten für mein Haus zu setzen – Zeit und Budget sind begrenzt. Das Haus ist Baujahr 1995, und langsam merke ich, dass die Heizkosten steigen. Die Fenster sind original aus dieser Zeit, teilweise bilden sich im Herbst schon Condenswassertropfen an den Rahmen.
Jetzt frage ich mich: Sollte ich erst neue Fenster einbauen lassen oder vorher die Außenwände besser dämmen? Ich habe gelesen, dass man damit rechnen muss, dass eine neue Heizung am Ende auch fällig wird.
Mein Problem: Ich bin viel unterwegs und kann das Haus leider nicht täglich im Blick haben. Daher brauche ich eine klare Strategie, was zuerst den größten Effekt bringt und welche Maßnahmen zusammenpassen.
Hat jemand eine ähnliche Situation schon durchgemacht? Welche Erfahrungen könnt ihr mir mitgeben?
Danke für eure Tipps!
Peter
Peter, kurz gesagt: Dämmung zuerst, die bringt mehr fürs Geld.
Aus energetischer Sicht ist eine schlechte Fassadendämmung immer das größere Problem als alte Fenster. Bei dir könnte sich eine Außendämmung deutlich auswirken. Die neuen Fenster kommen logisch danach – die profitieren dann von den besseren Wandwerten.
Hast du schon überlegt, ob eine komplette Heizungsoptimierung parallel sinnvoll ist? Das könnte dir für den Übergang Heizkosten sparen, während du die größeren Maßnahmen planst. Ich bin da gerade bei meinen Experimenten mit Wärmepumpentechnologie und merke, dass die alte Heizung oft ein unterschätzter Kostenfaktor ist – kann auch für dich relevant sein, falls irgendwann eine Erneuerung ansteht.
Hallo Peter,
da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Meine Erfahrung: Erst dämmen, dann Fenster. Warum? Wenn du neue Fenster einbaust, aber die Außenwände noch ungedämmt sind, wird die Wärmeleistung der neuen Fenster nicht optimal ausgenutzt. Schlecht gedämmte Wände sind die größere Verlustquelle.
Ich bin selbst vor etwa 15 Jahren in diese Situation gekommen – mein Haus ist ähnlich alt wie deins. Bei mir hat eine Außendämmung (WDVS) am meisten geholfen. Die Fenster kamen zwei Jahre später. Finanziert habe ich das in zwei Schritten mit KfW-Förderung, was auch sinnvoll ist.
Ein Tipp: Lass vorher eine Wärmebildaufnahme machen. Das zeigt dir genau, wo die Schwachstellen sind. Dann weißt du, wo du wirklich anfangen musst. Mein Carport-Material-Tipp ist eine andere Geschichte, aber bei Häuser-Sanierung sollte man methodisch vorgehen.
Alles Gute für dein Projekt!
Herbert
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit Handwerkerbörsen, wo man gezielt nach Spezialisten in der eigenen Region suchen kann. Spart dir viel Zeit beim Telefonieren und du siehst gleich Bewertungen von anderen Hausbesitzern. Definitiv empfehlenswert, bevor du wild irgendwen anrufst. Dienstleister-Portal