Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, wie ich meine oberste Geschoßdecke zum Dachboden hin dämmen möchte. Das Haus ist von 1987, und bisher habe ich mich beim Renovieren eher mit sichtbaren Dingen beschäftigt – Küchen, Böden und sowas. Dämmung ist für mich Neuland, aber ich möchte es richtig machen.
Im Netz lese ich überall von Einblasdämmung und von klassischen Dämmplatten. Mein Dachboden ist relativ unzugänglich und verwinkelt, mit einigen Rohren und Kabeln. Eine Handwerkerin hat mir Einblasung empfohlen, eine andere würde Platten nehmen.
Was spricht denn für die eine oder andere Lösung? Kostet Einblasung wirklich weniger, oder ist das ein Mythos? Und wie sieht es mit Langzeitverhalten aus – halte das 20 Jahre oder nicht? Ich möchte nicht in zwei Jahren wieder da oben rumfummeln müssen.
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Grüße,
Claudia
Bei deinen verwinkelt Räumen würd ich auch Einblasung nehmen – weniger Arbeit und weniger Fehlerquellen.
Hallo Claudia,
bei uns im Haus haben wir genau diese Frage auch schon diskutiert. Mein Mann und ich machen ja die meisten Arbeiten am Wochenende selbst, deswegen bin ich da etwas voreingenommen. Für verwinkelte Bereiche mit Rohren würde ich dir zur Einblasung raten – das ist wirklich praktikabler, weil es überall reinkommt und du nicht drumherum planen musst. Bei Plattenware brauchst du viel Vorarbeit, besonders wenn es nicht rechteckig ist.
Die Haltbarkeit ist bei beiden ähnlich, wenn's richtig gemacht wird. Der Preis liegt bei Einblasung im Schnitt 20–30 % unter Platten, zumindest bei den Materialkosten. Verarbeitung ist aber teurer, wenn du einen Profi nimmst – das solltest du für Einblasung wirklich machen, nicht selbst versuchen.
Grüße,
Martina