Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Haus langfristig zu planen. Die nächsten Monate kümmere ich mich um die Badsanierung, aber danach möchte ich auch die Außenfassade angehen. Ich höre immer wieder von hinterlüfteten Fassaden und dass die besonders gut funktionieren sollen.
Meine Frage: Kann mir jemand erklären, wie so eine Hinterlüftung überhaupt funktioniert? Ist das wirklich die beste Lösung oder gibt es auch Nachteile? Und was kostet so etwas ungefähr?
Ich bin noch nicht so tief in die Materie eingestiegen, also bitte nicht zu sehr mit Fachbegriffen bombardieren. Es geht mir erstmal um ein grundlegendes Verständnis.
Auch interessiert mich: Gibt es hier Förderungsmöglichkeiten für eine Fassadensanierung? KfW-Programme oder ähnliches?
Danke für eure Hilfe!
Kai
Hallo Kai B.,
ehrlich gesagt bin ich bei Fassadenfragen nicht wirklich der Experte – mein Ding sind eher die Elektroinstallationen und sowas. Aber ich kann dir zumindest das Grundprinzip erklären:
Bei einer hinterlüfteten Fassade sitzt zwischen der Isolierung und der äußeren Verkleidung eine Luftschicht. Diese Luft kann zirkulieren, wodurch Feuchtigkeit nach außen abgeführt wird. Das ist besonders wichtig, um Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden.
Der Vorteil: besserer Feuchteausgleich, weniger Algenbildung. Nachteil: kostet deutlich mehr als eine WDVS-Lösung, ist aufwändiger.
Zu den Kosten kann ich dir nur sagen, dass es je nach Material zwischen 150-300 Euro pro Quadratmeter liegt, aber da würde ich einen Fachmann fragen.
Bezüglich KfW: Ja, es gibt da Programme, aber die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig. Am besten direkt bei der KfW schauen oder einen Energieberater konsultieren – der kann dir auch sagen, welche Standards du erfüllen musst.
Viel Erfolg bei der Planung!