Hallo zusammen,
ice plane gerade eine Sanierung rund um meine neue Wärmepumpe und bin bei der Isolation der Rohrleitungen und des Technikraums auf eine interessante Frage gestoßen. Im August ist das Thema Kühlung ja fast wichtiger als Wärmeschutz – aber trotzdem will ich das richtig machen.
Ich recherchiere aktuell zwischen Mineralwolle und Styropor für diese Anwendung. Mein Verständnis ist, dass Mineralwolle grundsätzlich besser atmet, aber in einem feuchteren Technikraum schneller Wasser aufnimmt. Styropor ist feuchteunempfindlicher, dämmt aber auch nicht ganz so effizient.
Meine Frage: Welches Material würdet ihr für Rohrdämmung plus Technikraum-Wände bei einer Wärmepumpen-Installation bevorzugen? Spielt hier die Sommerhitze eine Rolle bei der Materialwahl? Und kann man Mineralwolle mit einer guten Dampfbremse langfristig verträglich machen, oder sollte man doch zum Styropor greifen?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Ja, bei mir hier auf dem Hof dasselbe Problem – hab mehrere alte Scheune mit neuer Technik. Mineralwolle mag ich nicht in feuchten Bereichen, Styropor is mir lieber. Langfristig günstiger und weniger Ärger mit Feuchtigkeit. Versuch's damit.
Bei meinen Vermietungsobjekten habe ich da ein bewährtes System: Für Rohre immer Polyethylen-Schaumstoff, nicht Mineralwolle. Der Grund ist einfach – in Technikräumen ist die Luftzirkulation oft schlecht und Mineralwolle saugt wirklich auf wie ein Schwamm. Hast du dann im Winter Kondenswasser, kann Schimmel entstehen. Styropor oder PE-Schaum sind wartungsfreier und günstiger in der Langzeitbetrachtung. Die paar Prozent bessere Dämmung von Mineralwolle spielen bei Rohren eh kaum eine Rolle.