Hallo zusammen,
ich wohne hier an der Nordseekueste und hab ein ziemliches Problem: Das Haus ist von Grund auf zugig, die Heizkosten im Winter sind wahnsinnig, und überall riecht es nach feuchter Luft. Salzluft und der ständige Wind setzen allem zu. Jetzt wird es langsam wieder kälter und ich möchte endlich was tun – aber ein großer Dammausbau liegt finanziell nicht drin.
Ich hab gelesen, man kann ja auch mit kleineren Maßnahmen anfangen. Meine Frage: Wo macht es bei meinen Bedingungen (Küstenklima!) am meisten Sinn? Sollte ich die Fenster abdichten, die Kellerwände anpacken, oder was bringt wirklich den meisten Effekt für weniger Geld? Und wie gehe ich mit der ganzen Feuchtigkeitsproblematik um, wenn ich dann anfange zu dämmen?
Wäre über praktische Tipps von jemandem dankbar, der die Herausforderungen hier versteht.
Norbert, das ist ne knifflige Situation – Salz und Feuchte sind wirklich ne andere Liga. Mein Tipp: Fang nicht mit Dampfsperren oder klassischer Innendämmung an, das wird bei dir zum Schimmelrisiko.
Erstmal: Fenster und Türen abdichten kostet fast nix und bringt wirklich was. Dann schau dir die Kellerdecke an – wenn die ungedämmt ist, geht dort unglaublich viel Wärme verloren und die Feuchte steigt von unten. Bei Küstenklima würde ich eher auf diffusionsoffene Lösungen setzen, nicht auf geschlossene Systeme.
Bevor du dammst: Lass die Feuchtequellen checken. Ist es echte Schlagregen-Feuchte von außen oder Kondenswasser von innen? Das machts nen riesigen Unterschied bei der Strategie. Ich würde das ernst nehmen, bevor du Geld in ne falsche Richtung wirfst.