Hallo zusammen,
ich bin gerade mit meiner Familie ins Haus eingezogen und plane jetzt, die Garage auszubauen – möchte sie später als Werkstatt plus Lagerfläche nutzen. Die Garage ist von 1985, hat diese typischen Betonfertigteile mit Hohlraum drin. Ein Handwerker hat mir vorgeschlagen, die Hohlräume mit Einblasdämmung zu füllen statt später Platten von innen anzubringen.
Meine Frage: Macht das Sinn für eine Garage? Ich hab gelesen, dass Einblaswolle feuchtigkeitsempfindlich sein kann – und in einer Garage, wo Auto + Werkzeug lagert, ist ja oft Feuchtigkeit ein Thema. Alternativ würde ich auch Platten (EPS oder Mineralwolle) von innen anbringen können, aber das kostet mehr Arbeit und Platz.
Was habt ihr erlebt? Für eine Garage reicht das auch, wenn ich nicht auf perfekte Dämmung aus bin, sondern nur die Temperaturen etwas puffern will?
Danke für Input!
Die Einblasung in Hohlräume ist schneller und günstiger, aber für Garage würd ich das auch nicht machen. Wenn Feuchtigkeit rein kommt, steckt's drin. Platten sind einfach besser zu kontrollieren. Und zeitlich – ja, braucht länger, aber im Oktober noch machbar!
Hallo Markus,
wir haben bei unserer 70er-Jahre-Sanierung ähnliche Hohlräume in der Außenwand und auch Probleme mit Feuchte. Mein Mann und ich würden für eine Garage eher zu den Platten raten – Einblasdämmung in Hohlräumen sieht dann gut aus auf dem Papier, aber wenn später Kondenswasser kommt, kriegst du das nicht mehr raus. Besonders im Herbst und Winter, wenn's draußen kalt und die Garage ungeheizt ist – da staut sich schnell Feuchte in so Hohlräumen.
Für eine Werkstatt würde ich eher Mineralwollplatten mit Dampfbremse nehmen. Kosten mehr Zeit, aber du hast die Kontrolle und kannst notfalls später noch was justieren. Und als Puffer für Temperaturen reicht sogar 50–80 mm vollkommen aus, du brauchst nicht die volle Sanierungsdicke.
Grüße, Petra