Hallo zusammen,
wir sind gerade dabei, das Haus der Schwiegereltern zu modernisieren – viel zu tun, wie ihr euch vorstellen könnt. Jetzt stehen wir vor der Frage, wie wir mit den Innenwänden umgehen. Die Räume sind teilweise sehr kalt, besonders zur Außenseite hin.
Unsere Handwerker schlagen vor, einzelne Innenwände (v.a. zum Flur und zu unbeheizten Räumen) nachträglich zu dämmen. Aber ehrlich gesagt bin ich unsicher: Lohnt sich der Aufwand? Gibt es da Feuchteprobleme? Und funktioniert das überhaupt, wenn die Wand schon steht?
Die Kinder brauchen jetzt auch langsam ordentliche Zimmer – das soll bei uns im Herbst/Winter noch fertig werden. Deshalb möchte ich das jetzt nicht falsch angehen und dann später bereuen.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie dickDämmung braucht man für Innenwände, und welches Material habt ihr verwendet?
Danke für jeden Tipp!
Hallo Sandra,
innendämmung bei Innenwänden ist generell eine trickreiche Sache – ich muss dich da etwas bremsen. Der Aufwand lohnt sich selten, wenn es um normale Innenwände geht. Anders ist es, wenn es um Außenwände geht (da habe ich ja schon einiges probiert).
Bei Innenwänden zu unbeheizten Räumen: Klar, das Prinzip funktioniert. Aber der Wärmeverlust ist minimal. Kostet mehr als es bringt. Besser: Türen abdichten, nachts zu, fertig.
Wenn die Außenwände selbst kalt sind – DAS wäre das echte Problem. Habt ihr die auch schon gecheckt? Da würde Dämmung Sinn machen. Innenseite geht, aber Außenseite ist immer besser.
Für die Kinderzimmer: Erst die Außenwände richtig, dann sehen wir weiter.
Viel Erfolg!