Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, unser Haus energetisch zu verbessern und möchte mit der Kellerdecke anfangen. Die ist absolut ungedämmt – wir haben einen beheizten Keller und oben das Wohnzimmer, daher ist es ganz sinnvoll, dort anzufangen.
Ich habe schon ein bisschen recherchiert und mir sind die rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen durch den Kopf gegangen: Muss ich so eine Maßnahme beim Denkmalschutz anmelden (falls relevant), und gibt es bei Eigenleistung später Probleme bei Versicherungen oder beim Verkauf, wenn nicht alles fachgerecht dokumentiert ist?
Vor allem interessiert mich aber die praktische Seite: Wie geht man da vor? Kleben, dübeln, oder eher eine Unterkonstruktion? Welche Materialstärke macht Sinn? Hat hier jemand das selber gemacht und kann mir die wichtigsten Schritte erklären? Ich bin handwerklich versiert, aber bei Dämmung bin ich noch nicht tätig geworden.
Freue mich über Erfahrungen!
Johanna
Nur ganz kurz: Mineral statt Styropor, brennt nicht, feuchtet nicht aus – und ansonsten wird's bei dir wie bei jedem anderen auch funktionieren.
Hallo Johanna,
Kellerdecke ist tatsächlich eine sehr gute Stelle zum Anfangen – Wärmeverlust ist dort enorm. Ich bin gerade selbst beim Carport unterwegs und beschäftige mich deshalb intensiver mit Förderung und Kosten.
Zum Thema: 10–16 cm EPS (Styropor) ist Standard, je nachdem wie gut die neue U-Wert sein soll. Direkt ankleben geht, aber ich würde eher zu einer Lattung raten – gibt dir mehr Sicherheit bei der Verarbeitung und schafft eine kleine Luftschicht. Mit Polyurethan-Kleber plus Tellerdübel (alle ~1 m) bekommst du das hin.
Zur Versicherung: Das ist tatsächlich ein guter Gedanke – ruf deinen Makler oder die Versicherung an, die meisten Gesellschaften haben damit kein Problem, wenn es fachgerecht gemacht wird. Dokumentiere alles mit Fotos!
Kfw-Förderung: Schau dir mal die Programme 432 (Einzelmaßnahmen) an – Kellerdeckendämmung ist förderfähig. Solange du halbwegs ordentlich arbeitest, reicht oft eine Eigenbestätigung.
Viel Erfolg dabei!