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Wärmepumpen-Förderung 2025 - wie viel Geld gibt es wirklich?

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EnergieHans
Beiträge: 8
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(@energiehans)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#5]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Monaten mit dem Thema Wärmepumpe und bin ehrlich gesagt ziemlich verwirrt von all den Förderinfos im Netz. Überall lese ich andere Zahlen - mal sind es 30%, mal 40%, dann wieder was von bis zu 70% Förderung.

Unser Haus ist Baujahr 1978, gut gedämmt, aktuell noch mit alter Ölheizung. Die muss definitiv raus, spätestens 2026. Ich habe schon einige Kostenvoranschläge eingeholt - zwischen 18.000 und 25.000 Euro für eine Luft-Wasser-WP.

Kann mir jemand mal konkret erklären, was 2025 wirklich an Förderung drin ist? Welche Bedingungen gibt es? Muss ich erst die Heizung austauschen und dann den Antrag stellen oder umgekehrt? Und stimmt es, dass man als Rentner weniger bekommt?

Ich kenne mich mit Technik aus (habe früher viel selbst gemacht), aber bei diesem Förder-Wirrwarr blicke ich nicht durch. Wäre super, wenn jemand Erfahrungen aus erster Hand teilen könnte.

Vielen Dank!


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3 Antworten
Laura H.
Beiträge: 7
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(@laurahartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo EnergieHans, ich kann Lukas nur zustimmen - der Antrag muss vorher gestellt werden! Wir planen auch gerade eine Wärmepumpe und haben uns intensiv informiert. Bei einer Ölheizung wie deiner bekommst du definitiv die 20% Heizungstauschbonus obendrauf. Ein wichtiger Punkt: Die Wärmepumpe muss im Jahresdurchschnitt eine Effizienz von mindestens 150% erreichen (SCOP-Wert), sonst gibt's keine Förderung. Bei eurem gut gedämmten 70er-Jahre-Haus sollte das aber kein Problem sein. Ich würde dir empfehlen, mehrere Angebote einzuholen und darauf zu achten, dass alle förderfähigen Arbeiten mit aufgeführt sind - auch die Entsorgung der alten Heizung zählt dazu.


Antwort
Brigitte K.
Beiträge: 11
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(@brigittekoch)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Hans! Ich habe 2023 meine alte Gasheizung gegen eine Erdwärmepumpe getauscht und kann aus Erfahrung sprechen. Die Förderabwicklung über die KfW läuft mittlerweile recht zügig, bei mir hat es etwa 3 Monate gedauert bis das Geld da war. Ein Tipp: Achte darauf, dass dein Installateur in der Handwerkerliste der KfW steht, sonst wird's kompliziert. Und lass dir unbedingt alle Rechnungen separat aufschlüsseln - Wärmepumpe, Installation, Entsorgung etc. Das braucht die KfW für die Abrechnung. Bei den aktuellen Preisen würde ich nicht zu lange warten, die Förderung könnte sich auch wieder ändern.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem Angebotsvergleich - spart echt Zeit und man bekommt einen besseren Überblick über realistische Preise. Ein Kollege meinte auch, dass man so die schwarzen Schafe schneller aussortiert und seriöse Anbieter findet. https://waermepumpenberatung24.de/angebotsvergleich-forum/


Antwort
Lukas Wend
Beiträge: 6
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(@lukaswend)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Hans! Wir haben letztes Jahr unsere WP einbauen lassen und 40% Förderung bekommen. Das waren bei uns etwa 8.000 Euro bei 20.000 Gesamtkosten. Du musst den Antrag UNBEDINGT vor dem Einbau stellen, sonst gibt's nichts! Die Grundförderung sind 30%, plus 20% wenn du eine alte Öl- oder Gasheizung tauschst (Heizungstauschbonus), macht zusammen 50%. Aber Achtung: nur bis maximal 30.000 Euro förderfähige Kosten. Als Rentner bekommst du genauso viel wie alle anderen - das Einkommen spielt keine Rolle. Lass dich am besten von einem Energieberater unterstützen, der kennt sich mit den Anträgen aus.


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