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Wärmepumpe mit PV-Anlage kombinieren – welche Ersparnis ist realistisch?

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Sabine K.
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(@sabinekremer)
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Beigetreten: Vor 1 Monat
[#4]

Hallo zusammen,

wir sind letztes Jahr in unser Reihenmittelhaus (Baujahr 2019) eingezogen und überlegen gerade, ob wir eine PV-Anlage aufs Dach setzen sollen. Aktuell haben wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die bisher ganz gut läuft.

Nun habe ich gelesen, dass sich PV und Wärmepumpe super ergänzen sollen. Tagsüber produziert die PV Strom und die Wärmepumpe kann diesen direkt nutzen. Klingt logisch, aber ich bin noch unsicher bei den Zahlen.

Unser Stromverbrauch liegt bei etwa 4500 kWh im Jahr, davon macht die Wärmepumpe schätzungsweise 2500 kWh aus. Eine PV-Anlage mit 8 kWp würde bei uns etwa 15.000 Euro kosten.

Kann mir jemand aus eigener Erfahrung sagen, wie viel Geld man damit wirklich sparen kann? Rechnet sich das überhaupt in absehbarer Zeit? Und wie ist das im Winter, wenn die PV wenig bringt, aber die Wärmepumpe viel läuft?

Bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße
Sabine


3 Antworten
TechnikTobias
Beiträge: 7
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(@techniktobias)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Sabine,

die Kombi PV + Wärmepumpe ist definitiv sinnvoll! Ich hab seit 3 Jahren eine 9,8 kWp Anlage mit Luft-WP und kann dir aus Erfahrung sagen: Im Sommer läuft die WP fast komplett mit eigenem Strom. Da produziert die PV zwischen 10-14 Uhr ordentlich und die WP für Warmwasser läuft genau dann.

Bei deinen 2500 kWh für die WP würde ich schätzen, dass du 60-70% davon mit PV abdecken kannst (je nach Ausrichtung). Das sind etwa 1600 kWh Eigenverbrauch zusätzlich. Bei 30 Cent Strompreis sparst du da schon 480€ im Jahr nur bei der WP.

Winter ist natürlich mager mit PV, aber dafür hast du im Sommer Überschuss für Einspeisung. Mit intelligenter Steuerung (Smart Grid Ready) kann die WP auch gezielt dann heizen, wenn PV-Überschuss da ist.

Amortisation würde ich bei euch auf 12-15 Jahre schätzen, je nach Strompreisentwicklung auch schneller.


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HeizungsFan
Beiträge: 8
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(@heizungsfan)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Moin Sabine,

als jemand der schon alle Heizsysteme durch hat, kann ich sagen: PV + WP ist aktuell das Beste was geht, ABER die Zahlen müssen stimmen.

Deine 15k für 8kWp sind schon happig. Ich würde mehrere Angebote einholen, 1800€/kWp sollte machbar sein. Bei deinem Verbrauch reichen vielleicht auch 6-7 kWp.

Wichtig ist der Eigenverbrauchsanteil. Mit WP kommst du locker auf 40-50% statt der üblichen 25%. Das macht den Unterschied! Jede selbst verbrauchte kWh spart dir aktuell etwa 25 Cent (Strompreis minus Einspeisevergütung).

Mein Tipp: Lass dir verschiedene Anlagengrößen durchrechnen. Manchmal ist kleiner wirtschaftlicher. Und schau dir Batteriespeicher an - damit holst du noch mehr raus, besonders für die WP im Winter.


Antwort
Brigitte K.
Beiträge: 11
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(@brigittekoch)
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Beigetreten: Vor 1 Monat

Liebe Sabine,

wir haben seit 2020 PV mit 7,2 kWp und eine Wärmepumpe. Kann nur bestätigen was die anderen schreiben - es lohnt sich!

Bei uns liegt die Ersparnis bei etwa 600-700€ pro Jahr. Wichtig ist wirklich die richtige Dimensionierung. Wir hätten im Nachhinein vielleicht 1-2 kWp weniger genommen, aber verkauft ist verkauft.

Ein praktischer Tipp von mir: Schau dass deine WP "Smart Grid Ready" ist oder nachrüstbar. Dann kann sie automatisch anspringen wenn PV-Überschuss da ist. Unser Pufferspeicher wird so an sonnigen Tagen richtig aufgeheizt und hält bis abends warm.

Die 15.000€ sind nicht wenig, aber bei steigenden Strompreisen wird sich das schneller amortisieren als gedacht. Wir bereuen es jedenfalls nicht!


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