Hallo zusammen,
ich plane für diesen Sommer ein größeres Projekt: kompletter Umbau meiner alten Garage zur Werkstatt mit separatem Eingang. Das meiste will ich selbst machen - Wände rausreißen, neu mauern, Elektrik verlegen usw. Nur die Statik und den Gasanschluss lass ich vom Fachmann machen.
Jetzt bin ich total verunsichert wegen der Versicherungen. Mein Nachbar meinte, ich müsste für alle Helfer eine Bauhelferversicherung abschließen, sonst wär ich bei Unfällen dran. Stimmt das? Meine Frau hilft mit, mein Schwager kommt am Wochenende und vielleicht noch 2-3 Kumpels.
Ist das bei reiner Eigenleistung überhaupt Pflicht? Oder nur wenn ich gewerblich bauen lasse? Bei den Kosten die da zusammenkommen... das würde mein Budget echt sprengen. Andererseits will ich auch kein Risiko eingehen.
Wer kennt sich aus? Was muss ich wirklich absichern und was ist nur "nice to have"?
Hi garagenprofi42,
die Bauhelferversicherung ist tatsächlich Pflicht - auch bei privaten Bauvorhaben! Das wird oft übersehen. Sobald jemand anders als du selbst Hand anlegt, bist du als Bauherr verpflichtet, ihn bei der Bau-Berufsgenossenschaft anzumelden.
Das gilt auch für Familienangehörige und Freunde, die unentgeltlich helfen. Die Kosten sind aber gar nicht so dramatisch - meist um die 1,30€ pro 100€ Lohnsumme. Bei unentgeltlichen Helfern rechnest du mit einem fiktiven Mindestlohn.
Ich hatte letztes Jahr ähnliche Bedenken bei meiner Badsanierung - am Ende wars viel günstiger als gedacht und ich hatte ein gutes Gefühl.
Bei der BG Bau kannst du das ganz einfach online anmelden. Lieber auf Nummer sicher gehen - wenn was passiert und du bist nicht versichert, wirds richtig teuer.