Hallo zusammen,
ich beschäftige mich beruflich täglich mit Versicherungspolicen und kenne die meisten Kniffe – aber bei dieser Frage bin ich neugierig, wie ihr das seht. Im August überprüfe ich gerade meine Gebäudeversicherung und der Makler hat mir vorgeschlagen, die Selbstbeteiligung von 300 auf 1.000 Euro hochzufahren. Seine Rechnung: Das soll mir angeblich 15–20% Rabatt auf die Jahresprämie bringen.
Nun, in meiner Erfahrung ist das oft viel weniger als angekündigt – eher 5–8%. Aber meine Frage ist ehrlich gemeint: Wann macht diese Erhöhung wirtschaftlich Sinn? Wenn ich nur alle zehn Jahre mal einen Schaden habe, ist das klar profitabel. Aber bei steigenden Unwetterereignissen und dem durchschnittlichen Haushalt – wo seht ihr da die Grenze?
Vor allem interessiert mich: Habt ihr selbst die SB erhöht und bereut es später, als ein Schaden kam? Oder spart ihr damit tatsächlich spürbar? Freue mich über ehrliche Erfahrungen, nicht auf Theorie.