Moin zusammen, ich bin Hermann, bewirtschafte einen größeren Hof hier in der Region und habe vor gut zwei Jahren eine PV-Anlage auf den Hauptstall und zwei Nebengebäuden installieren lassen. Die Anlage läuft soweit zufriedenstellend, aber im Sommer wie jetzt im August merke ich, dass ich mittags massiv Strom einspeise und abends, wenn die Maschinen laufen, wieder zukaufen muss. Ein Installateur hat mir jetzt einen Batteriespeicher empfohlen – sagen wir mal 10-15 kWh Kapazität.
Meine Frage: Rentiert sich das wirklich? Die Investition liegt ja bei 12.000-18.000 Euro netto, und ich frag mich, ob die Einspeisevergütung plus Eigenverbrauch das je wieder reinholt. Kann mir jemand aus Erfahrung sagen, wie lange so ein Speicher hält und ob es da Förderprogramme für Landwirtschaftsbetriebe gibt? Ich bin nicht so der schnelle Zahler – für mich muss es auf lange Sicht aufgehen.
Speicher ja, aber die Technologie ist noch mittendrin im Wandel. 2019 als ich meine Wärmepumpe geholt habe, war ich auch skeptisch wegen der Kosten – heute bereue ich es keine Sekunde. Bei Speichern ist mein Bauch aber noch unsicher. Würde ehrlich gesagt noch 1-2 Jahre warten, bis die Preise weiter fallen.
Das ist genau der Use-Case, wo Speicher Sinn machen. Bei dir würde ich aber Smart-Metering zusätzlich einbauen – dann kannst du nicht nur die Batterie laden/entladen, sondern auch deine Maschinen auf die Erzeugungsspitzen abstimmen. Mit einer guten Home-Assistant-Integration könntest du das sogar teilautomatisieren. Welche Maschinen verbrauchen denn die meiste Energie am Abend?
Hm, ehrlich gesagt würde ich da skeptisch sein. Die Lebensdauer ist zwar oft mit 10-15 Jahren angegeben, aber der reale Kapazitätsverlust nach 8 Jahren ist oft höher als gedacht. Dazu kommen Wartungskosten, die der Installateur nie so deutlich macht. Bevor du 15.000 Euro investierst, würde ich mal nen unabhängigen Energieberater ranziehen und nicht nur auf die Verkaufsargumente hören.