Moin zusammen,
bin gerade wieder dabei, mich in die ganze Photovoltaik-Thematik einzuarbeiten. Nach 12 Jahren Pause hab ich viel verpasst und merke gerade, wie viel sich getan hat. Die PV-Anlage auf unserem Dach läuft seit zwei Monaten und der Sommer beschert mir ganz gute Erträge.
Aber jetzt die praktische Frage: Ich lese überall, man soll Waschmaschine und Spülmaschine in die Mittagszeit legen, wenn die Sonne scheint. Das hört sich logisch an, aber ich frag mich – wie großer ist der echte Effekt? Lohnt sich der Organisationsaufwand? Meine Frau findet das aktuell etwas nervig, weil sie ihre Routinen ändern muss.
Hat jemand von euch konkrete Zahlen oder praktische Erfahrungen gemacht? Kann man da mit wenig Aufwand einen spürbaren Unterschied machen, oder ist das eher Pfennigfuchserei? Mich interessiert wirklich: Was bringt das unterm Strich?
Danke für eure Tipps!
Kurz und knapp: Ja, es spart was – ob's der Aufwand wert ist, hängt von eurer Lebenssituation ab. Test it!
Aus finanzieller Perspektive: Wenn du etwa 2 kWh pro Woche damit sparst (realistische Annahme für zwei Geräte), kostet dich das Netzstrom ca. 60 Cent. Mit angenommenen Einspeisevergütungen von ca. 8 Cent pro kWh, die du nicht bekommst, sind es eher 16 Cent. Das sind 8 Euro pro Monat – klingt nicht berauschend. Aber cumulative Effekte zählen. Falls ihr irgendwann auch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto habt, wird es interessanter. Jetzt im Sommer einfach mal testen, im Winter sowieso weniger relevant.
Tipp: Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote parallel einzuholen und die Preise wirklich zu vergleichen. Die Unterschiede sind teilweise erheblich, und man sieht auch schnell, welche Handwerker seriös kalkulieren. Lohnt sich auf jeden Fall, vorher ein bisschen Zeit zu investieren. Waermepumpenberatung24
Das ist echt eine gute Frage, Martin! Ich habe bei unserer Sanierung bewusst auf diese Thematik geachtet. Die Waschmaschine verbraucht beim Heizen durchaus 2–3 kWh pro Ladung, und wenn das aus deiner eigenen Solaranlage kommt statt vom Netzbetreiber, sparst du da schon was. Aber der Organisationsaufwand sollte nicht unterschätzt werden – bei uns funktioniert es gut, weil ich ohnehin Homeoffice habe und flexibel bin. Wenn deine Frau das stressig findet, würde ich es eher entspannt sehen. Vielleicht testet ihr es zwei Wochen und schaut dann, ob der Nutzen die Umstellung rechtfertigt?
Hier muss ich ehrlich sagen: Das ist einer dieser Punkte, wo viel gutes Halbwissen rumschwebt. Ja, theoretisch sparst du was. Praktisch aber – wenn deine Anlage nicht über einen intelligenten Stromlademanager verfügt, machst du das ohnehin manuell. Und im August mit hohen Solarerträgen ist der Effet deutlich größer als im Oktober. Die bessere Stellschraube sind meiner Erfahrung nach die Standby-Verbräuche und unnötige Heizlasten. Das mal überprüfen würde ich dir empfehlen.
Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote einzuholen und nicht nur auf den Preis zu achten. Schau dir mal die Garantiebedingungen und die Leistung in deiner Region an - das macht manchmal einen großen Unterschied. Lohnt sich, ein bisschen Zeit reinzustecken! PV-Angebote