Hallo zusammen,
wir sind vor kurzem ins Eigenheim gezogen und ich beschäftige mich gerade intensiv mit nachhaltigen Lösungen für unser Haus. Die Photovoltaik-Anlage ist dabei eines der spannendsten Projekte.
Allerdings verunsichern mich die ganzen Debatten im Internet. Überall lese ich, dass die Einspeisevergütung sinkt, dass die Module teurer werden und dass sich eine Anlage kaum noch rechnet. Jetzt sind wir im September – ein guter Zeitpunkt, um sich das für 2026 zu überlegen?
Meine Frage: Basiert die Rentabilität wirklich nur auf der Einspeisevergütung oder gibt es noch andere Faktoren, die ich bedenken sollte? Bei uns würde es auf das Süddach gehen, normale Haushaltsgröße.
Woran merkt ihr denn selbst, ob sich eure Anlagen wirklich lohnen? Gibt es Punkte, die man vorher übersehen kann?
Danke für eure ehrlichen Erfahrungen!
Hallo Thomas K.,
ich bin ehrlich gesagt kein PV-Experte, aber bei uns im Haus hab ich gelernt, dass man immer das Gesamtpaket rechnen muss – ähnlich wie bei Renovierungen. Es geht nicht nur um die Einspeisevergütung, sondern vor allem um deinen Eigenverbrauch. Das ist der Knackpunkt!
Bei deinem Süddach mit normalem Haushalt könntest du einen großen Teil selbst nutzen, und das ist billiger als Strom vom Netz. Manche unterschätzen auch die Langlebigkeit – gute Module halten 25+ Jahre. Das amortisiert sich, auch wenn die Vergütung sinkt.
Was ich dir empfehle: Lass dich von einem lokalen Installateur beraten, nicht nur online recherchieren. Die können dir konkret sagen, wie viel du bei eurer Ausrichtung selbst verbrauchst. Das ist viel aussagekräftiger als Durchschnittswerte im Netz. Die Preise sind dieses Jahr auch günstiger geworden, falls du das noch nicht mitbekommen hast.
Viel Erfolg damit!