Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, mein altes Fachwerkhaus mit einer PV-Anlage auszustatten. Die ganze Elektrik wird ohnehin erneuert, und ich möchte die Anlage so natürlich wie möglich in die Gebäudehülle integrieren – wahrscheinlich Aufdachmontage mit Ziegeln statt Aluminium-Rahmungen.
Jetzt stoße ich bei den Behördengängen auf immer mehr Begriffe, die mir nicht ganz klar sind. Mein Installer hat mir gesagt, dass ich mich beim Marktstammdatenregister anmelden muss, bevor die Anlage ans Netz geht. Aber wann genau ist der richtige Zeitpunkt? Muss das VOR der Netzanmeldung beim Netzbetreiber passieren oder danach? Und was kostet das ganze Verfahren eigentlich – gibt's da irgendwelche Gebühren, die ich nicht auf dem Schirm habe?
Wir sind noch relativ am Anfang der Sanierung. Hat jemand von euch diese Schritte schon durchgemacht und kann mir sagen, was wirklich wichtig ist und wo die Tücken lauern? Freue mich über eure Erfahrungen!
Ah ja, das ist genau die Stelle, wo viele durcheinander kommen! Also: Das Marktstammdatenregister (MaStR) ist eine Bundesdatenbank und MUSS registriert sein, bevor deine Anlage in Betrieb geht – aber die Reihenfolge ist flexibel. Bei meiner KfW-Sanierung haben wir es so gemacht: Erst Netzanmeldung beim lokalen Netzbetreiber stellen, die brauchen bestimmte technische Daten. Parallel dann die MaStR-Registrierung online durchziehen (kostenlos, dauert ca. 1-2 Wochen). Der Netzanschluss selbst kann noch nicht aktiv werden, bis beides erledigt ist.
Wichtig: Dein Installer sollte die technischen Unterlagen für dich zusammenstellen – Wechselrichter-Datenblatt, Modulspezifikationen etc. Das brauchst du für beide Anmeldungen. Und ganz wichtig: Das Finanzamt muss auch noch angemeldet werden, wegen der Kleinunternehmerregelung. Wie groß wird deine Anlage denn?