Moin zusammen,
ich bin gerade am Überlegen, wie ich bei einem kleinen Anbau an der Garage und im angrenzenden Abstellraum dämmen soll. Es geht nicht um einen kompletten Neubau, sondern um Bestand, eher so 70er-Jahre-Mischmasch. Die Wände sind nicht überall schön gerade, an ein paar Stellen laufen Leitungen, und im Herbst merkt man schon jetzt, dass es morgens deutlich kühler drin ist.
Ich schwanke zwischen Einblasdämmung und klassischen Platten. Bei Plattenware habe ich das Gefühl, ich kann besser sehen, was ich mache, aber ich habe auch mehr Verschnitt und mehr Arbeit an den unebenen Stellen. Einblasdämmung klingt für Hohlräume und schwer zugängliche Bereiche praktisch, aber ich frage mich, ob das bei so einem kleinen Bereich überhaupt wirtschaftlich ist und ob es später bei Nachrüstungen an der Elektrik unnötig nervt.
Mich würde vor allem interessieren, wo ihr in der Praxis klare Vorteile seht: eher bei unruhigen Wänden, bei vielen Durchdringungen, bei schmalen Flächen? Und wo würdet ihr ganz klar zu Platten greifen, weil es sonst nur Fummelei wird? Ich suche keine Theorie, sondern echte Erfahrungen, am besten auch mit Blick auf Garage, Nebengebäude oder ähnliche Ecken im Haus.
Danke euch schon mal!
Ich hab beim Fachwerkhaus an zwei Stellen Einblasdämmung gemacht, aber nur da, wo wirklich geschlossene Hohlräume waren. Für gerade Flächen und überall, wo ich später nochmal an Leitungen muss, würde ich eher Platten nehmen, sonst ärgert man sich hinterher.
Bei unserem Haus von 1972 war die Einblasdämmung im Hohlraum super, weil die Wände krumm genug waren und wir nicht alles aufmachen wollten. Bei offenem Aufbau oder wenn noch an der Elektrik was kommt, finde ich Platten deutlich entspannter, auch wenn es mehr Schnitte sind. Ganz ehrlich: Für kleine Flächen würde ich nicht alles komplizierter machen als nötig.