Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein 80er-Jahre Haus energetisch auf Vordermann zu bringen. Das Dach habe ich vor zwei Jahren mit 160mm Mineralwolle + Dampfbremse selbst gedämmt – damals war das Standard und günstig zu bekommen.
Jetzt frage ich mich: Macht es Sinn, die bestehende Dämmung aufzustocken, z.B. auf 200-220mm? Die Wärmepumpe läuft mittlerweile und ich sehe bei der Heizlast deutlich Potenzial.
Was habt ihr in dem Bereich gemacht? Ist es wirtschaftlich sinnvoll, eine zusätzliche Schicht aufzubringen, oder soll ich die Kräfte lieber in andere Flächen stecken (Kellerboden steht noch an)? Und wenn ja – würde ich dann eine neue Dampfbremse brauchen oder kann ich die bestehende nutzen?
Interessiert mich vor allem aus Praxis-Perspektive: Was holt ihr noch raus in 2026?
Kurz: Kellerboden bringt dir mehr. Dachdämmung hat geringeres ROI-Potenzial.
Bei mir ähnlich gelegen – 80er Haus, damals 140mm aufs Dach gemacht. Habe dann 3 Jahre später auf 200mm aufgestockt, weil die U-Werte einfach nicht mehr aktuell waren und die KfW-Quote besser wurde. Wichtig: Neue durchgehende Dampfbremse drüber, sonst kriegst du Feuchteprobleme zwischen den Schichten. Das hat mich etwa 40% extra gekostet, rentiert sich aber über die bessere Wärmepumpen-Effizienz. Mach vorher eine Berechnung, ob die zusätzlichen 4-6cm wirklich einen Unterschied in deiner Heizlast machen – bei manchen Häusern ist 160mm schon ausreichend.