Hallo zusammen,
unser Neubau ist seit März fertig und wir haben letzte Woche den Blower-Door-Test machen lassen. Das Ergebnis war ernüchternd: 4,2 h⁻¹ bei n50. Der Richtwert für Neubauten liegt ja bei 3,0 oder sogar darunter für KfW-Häuser.
Der Prüfer meinte, das sei "noch im Rahmen", aber für die Energiekosten im nächsten Winter wär's schon besser, wenn wir das verbessern könnten. Er hat auch gesagt, typische Problemstellen seien Fensteranschlüsse, Durchführungen und Anschlüsse zwischen verschiedenen Bauteilen.
Nun meine Frage: Welche Leckagen kann ich als Laie überhaupt selbst aufspüren und abdichten? Ich hab schon mal was von Nebelmaschinen gehört, aber das ist wohl eher was für Profis. Gibt's einfachere Methoden? Und vor allem: Was kann ich gefahrlos selbst machen, ohne dass ich später Ärger mit Gewährleistung oder so bekomme?
Wir wollen das jetzt im Sommer angehen, bevor die nächste Heizperiode kommt. Hat jemand von euch schon mal selbst nach Leckagen gesucht?
Danke schon mal!
Doris
Also ehrlich gesagt würde ich bei einem Neubau erstmal die Gewährleistung prüfen. 4,2 h⁻¹ ist zwar nicht katastrophal, aber bei einem neuen Haus sollte das eigentlich besser sein.
Bevor du selbst anfängst zu basteln, würd ich den Bauträger oder die ausführenden Firmen kontaktieren. Möglicherweise müssen die das auf ihre Kosten nachbessern.
Wenn du trotzdem selbst aktiv werden willst: Ich hab gute Erfahrungen mit einem einfachen Manometer gemacht. Damit kannst du den Druckunterschied messen und gezielt nach den größten Leckagen suchen.