Hallo zusammen,
ich brauche mal euren Rat zu einem ziemlich nervigen Problem. Wir haben im März einen Carport (3m hoch, Flachdach) aufgestellt, 50cm von der Grenze entfernt. Alles genehmigt, alle Abstände eingehalten nach unserem Wissen.
Jetzt im Juni beschwert sich unser Nachbar plötzlich, dass der Carport zu hoch sei und ihm Licht wegnehme. Er behauptet, in unserem Bundesland dürften Carports an der Grenze nur 2,50m hoch sein. Wir haben bei der Baugenehmigung nichts davon gehört.
Der Nachbar droht jetzt mit dem Bauamt und einem Anwalt. Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung nicht - der Carport steht doch völlig regelkonform da. Aber ich will auch keinen jahrelangen Rechtsstreit.
Hat jemand von euch schonmal so eine Situation gehabt? Wie habt ihr das gelöst? Müssen wir wirklich den Carport wieder abreißen oder gibt es andere Wege? Die ganze Sache macht mir echt Kopfzerbrechen, weil wir viel Geld investiert haben.
Bin für jeden Tipp dankbar!
Gruß Markus
Hi Markus,
uff, das klingt echt stressig! Ich bin zwar noch relativ neu bei dem ganzen Hausbesitzer-Kram, aber sowas ähnliches hatte meine Nachbarin auch mal. Bei ihr ging's um eine Hecke, die angeblich zu hoch war.
Was ich damals mitbekommen habe: Wenn du eine Baugenehmigung hast, dann sollte da eigentlich alles drinstehen, was erlaubt ist. Vielleicht kannst du die nochmal raussuchen und genau durchlesen? Manchmal sind da auch spezielle Bedingungen für Grenzbebauung drin.
Falls dein Nachbar wirklich recht haben sollte mit den 2,50m, könntest du eventuell schauen, ob man das Dach irgendwie niedriger machen kann? Keine Ahnung ob das geht, aber besser als alles abreißen wäre es schon.
Ansonsten würde ich an deiner Stelle mal beim Bauamt nachfragen. Die können dir sicher sagen, ob dein Carport wirklich regelkonform ist oder nicht. Dann hast du wenigstens Klarheit und kannst entsprechend reagieren.
Drücke dir die Daumen, dass sich das löst!
Liebe Grüße
Amelie